FURTH, LKR. LANDSHUT. Am Donnerstag, den 7. Mai 2026 gegen 11:40 Uhr wurde eine 69-jährige Frau Ziel eines perfiden Telefonbetrugs. Ein Mann behauptete, ihre Tochter habe eine schwangere Frau bei einem Verkehrsunfall getötet und forderte einen sechsstelligen Geldbetrag, um eine Haftstrafe abzuwenden. Der Betrugsversuch konnte jedoch von der Seniorin erkannt werden.
Lebensgefährte alarmiert Polizei
Der Anrufer setzte die 69-Jährige mit einer dramatischen Lügengeschichte unter Druck. Unbeirrt durchschaute die Rentnerin den Versuch. Während sie das Telefonat vorsätzlich weiterführte, alarmierte ihr Lebensgefährte im Hintergrund umgehend die Polizei.
Polizei nimmt Tatverdächtige fest
In der Nähe des Tatorts stießen die Einsatzkräfte auf eine verdächtige Frau. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich um die 22-jährige Polin handelte, die offenbar als Abholerin fungierte. Sie wurde auf frischer Tat ertappt und festgenommen. Nach der Ausstellung eines Untersuchungshaftbefehls wurde sie in eine Justizvollzugsanstalt überführt.
Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen
Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden von der Kriminalpolizeiinspektion Niederbayern übernommen.



