Großrazzia in München und Umgebung: Kokain, Waffen und 17.000 Euro sichergestellt, Haftbefehl erlassen

Alfred Ingerl
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Am 20. Januar 2026 führte die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck, unter der Leitung der Staatsanwaltschaft München II, eine großangelegte Durchsuchungsaktion durch. Ziel des sogenannten “Actionsday” waren mehrere Objekte im südlichen Landkreis Dachau, Fürstenfeldbruck, Bad Tölz sowie das Stadtgebiet München.

Kokainhändler enttarnt

Umfangreiche Ermittlungen hatten es der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ermöglicht, sowohl Verkäufer als auch Abnehmer von Kokain zu identifizieren. In den frühen Morgenstunden des 20. Januar 2026 schlugen die Ermittler zu und durchsuchten mit Unterstützung weiterer Polizeieinheiten mehrere Wohnungen zeitgleich. Dies geschah auf Grundlage von Durchsuchungsbeschlüssen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Erheblicher Fund bei Durchsuchungen

Bei den Durchsuchungen wurden Kokain im dreistelligen Grammbereich und Dopingmittel in nicht geringer Menge sichergestellt. Zusätzlich beschlagnahmten die Beamten rund 17.000 Euro in bar und zahlreiche Waffen, darunter verbotene Gegenstände wie eine Präzisionsschleuder, Wurfsterne und verbotene Messer.

Haftbefehl gegen Tatverdächtigen

Ein 39-jähriger italienischer Tatverdächtiger aus dem Landkreis Dachau geriet aufgrund erdrückender Beweise ins Visier der Ermittler. Die Staatsanwaltschaft München II beantragte daraufhin einen Haftbefehl. Der Mann wurde festgenommen und am 21. Januar 2026 dem Haftrichter vorgeführt, woraufhin er in Untersuchungshaft genommen wurde.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.