In der Bahnhofsmission am Münchner Hauptbahnhof soll ein 43-Jähriger Bundespolizisten mit Kopfstößen angegriffen haben; die Beamten blieben unverletzt.
Der Mann hielt sich am Dienstagnachmittag gegen 15:30 Uhr in der Bahnhofsmission auf und fiel dort durch aggressives Verhalten auf. Nachdem er die Aufforderung zum Verlassen der Einrichtung ignoriert hatte, entfernte er sich zunächst vor dem Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten. Wenig später kehrte er zurück und beschimpfte die Mitarbeitenden.
43-Jähriger kam ins Krankenhaus
Gegen die anschließenden polizeilichen Maßnahmen leistete der 43-Jährige Widerstand. Nach Angaben der Polizei griff er die Einsatzkräfte dabei mit Kopfstößen an. Die Bundespolizisten fesselten ihn. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 2,18 Promille. Als der Mann später nicht mehr auf die Ansprache reagierte, behandelte ihn der Rettungsdienst und brachte ihn in Begleitung einer Bundespolizeistreife in ein Münchner Krankenhaus.
Die Staatsanwaltschaft München I ordnete eine Blutentnahme an und setzte für Mittwoch, den 28. Oktober, eine Vorführung beim Haftrichter fest. Anschließend überstellten Bundespolizisten den Mann in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Dabei leistete er erneut Widerstand und beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte.
Der polnische Staatsangehörige ist in Deutschland wohnsitzlos und war erst wenige Stunden zuvor aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden. Die Bundespolizei ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung und Bedrohung.
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