Klinikverbund Allgäu und Asklepios Lindau bauen Kooperation aus

Presse Augsburg
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Der Klinikverbund Allgäu und die Asklepios Klinik Lindau vertiefen ihre Zusammenarbeit in der medizinischen Versorgung und Ausbildung. Bei einem Treffen in Kempten und Immenstadt wurden bestehende Projekte weiterentwickelt und neue Kooperationsfelder vereinbart.

 

Vertreter der Asklepios Klinik Lindau besuchten am Dienstag, 29. September, das Klinikum Kempten und die Klinik Immenstadt. Der Gegenbesuch knüpfte an ein erstes Treffen im April in Lindau an. Ziel der Partnerschaft ist es, medizinische Kompetenzen über Klinik- und Landkreisgrenzen hinweg zu vernetzen und die Gesundheitsversorgung in der Region Lindau und im südwestlichen Oberallgäu weiterzuentwickeln.

Beide Kliniken bleiben eigenständig. Zusammenarbeiten wollen sie dort, wo dies medizinisch und strukturell sinnvoll ist. Im Rahmen der Krankenhausreform unterstützt der Klinikverbund Allgäu die Asklepios Klinik Lindau bereits in mehreren Leistungsgruppen, darunter spezielle Traumatologie, Wirbelsäulenchirurgie und Geriatrie. Zudem wurde ein gemeinsames Strukturgutachten zur künftigen Gesundheitsversorgung in der Region Lindau und im südwestlichen Oberallgäu auf den Weg gebracht.

Kooperation umfasst auch die Ausbildung

Weitere konkrete Vorhaben betreffen die Neuroradiologie und die Ausbildung. Künftig soll der Austausch von Patientenaufnahmen zwischen den Häusern ermöglicht werden. Schülerinnen und Schüler aus Lindau können den theoretischen Teil ihrer Ausbildung zur Medizinischen Technologin beziehungsweise zum Medizinischen Technologen an der MT-Schule des Klinikverbunds absolvieren.

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„Für uns ist entscheidend, dass aus der strategischen Partnerschaft konkrete Zusammenarbeit entsteht, die unseren Patientinnen und Patienten zugutekommt“, erklärt Michael Osberghaus, Geschäftsführer des Klinikverbunds Allgäu. Clara Walter, Geschäftsführerin der Asklepios Klinik Lindau, betont, die Kooperation solle praktisch werden und im Klinikalltag ankommen.

Bei dem Treffen ging es außerdem um Einblicke in die Strukturen und medizinischen Schwerpunkte der Häuser sowie um die Weiterentwicklung bereits gestarteter Projekte und weitere gemeinsame Themen.

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