Die Stadt Memmingen beginnt frühestens am 26. Oktober mit der barriereärmeren Gestaltung des Pflasterbelags im Antonierhof.
Der historische Kopfpflasteruntergrund erschwert Menschen mit Rollator oder Rollstuhl den Weg durch den Innenhof. Grundlage für die Maßnahme ist ein Antrag des Behindertenbeirats. Nach der Prüfung verschiedener Verfahren und Kosten wurde gemeinsam mit dem Beirat und anbietenden Firmen eine geeignete Lösung ausgewählt. Die erforderlichen Haushaltsmittel sind bewilligt.
Historisches Pflaster bleibt weitgehend erhalten
Vorgesehen ist, einzelne Steine an Stolperstellen auszutauschen und tief liegende Fugen auszusaugen. Anschließend sollen die Fugen mit einem speziellen Material nahezu eben verfüllt werden. Im Zentrum des Innenhofs und an mehreren Eingängen sind außerdem ausreichend breite Querungshilfen aus neuen, halbierten Flusssteinen geplant.
Das historische Pflaster und die Gestaltung des Antonierhofs sollen dabei weitestgehend erhalten bleiben.
Zugang zu Einrichtungen bleibt möglich
Die Arbeiten beginnen nach dem Memminger Jahrmarkt, frühestens am 26. Oktober 2026. Bis Mitte November ist die Nutzung des Hofes eingeschränkt. Der Zugang zum Strigel- und Antoniter-Museum, zum Antoniersaal, zum Café Kunz und zur Stadtbibliothek bleibt während der Bauarbeiten gewährleistet.
Die Arbeiten sollen rechtzeitig abgeschlossen werden, damit in der Adventszeit die Madlener Krippe aufgebaut werden kann.

