Der neu zusammengesetzte Integrationsbeirat der Stadt Memmingen hat seine Arbeit aufgenommen. In der konstituierenden Sitzung wurde Petros Merakou zum Vorsitzenden gewählt, seine Vorgängerin Patricia Isac übernimmt die Stellvertretung.
Die erste Sitzung des Gremiums fand am 27. Oktober statt. Im Mittelpunkt standen die Konstituierung des Beirats und die Wahl der beiden Vorsitzenden.
„Wer in Memmingen lebt, soll mitreden und das Leben in unserer Stadt mitgestalten können. Dafür müssen wir zuhören und ernst nehmen, was die Menschen beschäftigt. Ich möchte dazu beitragen, dass aus ihren Anliegen auch konkrete Veränderungen werden“, sagte Petros Merakou.
Dialog zwischen Bevölkerung und Stadtpolitik
Der Integrationsbeirat setzt sich für ein gutes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in Memmingen ein. Er bringt unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Anliegen in den Austausch mit der Stadt ein und fördert den Dialog zwischen Bevölkerung und Stadtpolitik.
Oberbürgermeister Jan Rothenbacher erklärte, rund 45 Prozent der Bevölkerung hätten eine Migrationsbiografie. Diese Vielfalt sei ein prägender Teil der Stadtgesellschaft. Deshalb sei es wichtig, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und gemeinsam an einem guten Zusammenleben zu arbeiten.
Dem Gremium gehören zwölf vom Stadtrat gewählte Vertreterinnen und Vertreter aus der Bevölkerung mit Migrationsgeschichte an. Ergänzt wird es durch Oberbürgermeister Jan Rothenbacher und den Stadtratsreferenten für Integration, Rupert Reisinger. Der Integrationsbeauftragte Lukas Krupinski führt die Geschäftsstelle und unterstützt die Arbeit des Beirats.
Beirat veranstaltet Fest der Kulturen
Neben seiner beratenden und vernetzenden Funktion ist der Integrationsbeirat Veranstalter des jährlich stattfindenden Fests der Kulturen. Die Veranstaltung macht kulturelle Vielfalt sichtbar und fördert Begegnungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Memmingen.
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