RingConn Gen 3 im Test: Smart Ring für Gesundheitsbewusste

Presse Augsburg
10 Minuten Lesezeit

Ein Smart Ring statt einer Smartwatch? Der RingConn Gen 3 verspricht umfangreiche Gesundheitsfunktionen, eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen und hohen Tragekomfort. Wir haben den smarten Ring ausprobiert. Besonders interessant ist er für Menschen, die keine Smartwatch tragen möchten, aber dennoch ihre Gesundheitsdaten im Blick behalten wollen.

Der RingConn Gen 3 erfasst Gesundheitsdaten am Finger – eine Alternative für alle, die keine Smartwatch tragen möchten.

Smartwatches gehören für viele Menschen längst zum Alltag. Sie messen die Herzfrequenz, überwachen den Schlaf und zeichnen körperliche Aktivitäten auf. Doch nicht jeder möchte dafür eine Uhr am Handgelenk tragen. Genau hier setzt der RingConn Smart Ring Gen 3 an. Die gesamte Technik steckt in einem kompakten Ring, der Gesundheitsdaten erfasst und zur Auswertung an eine Smartphone-App überträgt. Das Konzept spricht zwei Gruppen besonders an: Menschen, die grundsätzlich keine Armbanduhren mögen, und Liebhaber klassischer Automatikuhren, die ihre mechanischen Zeitmesser nicht gegen eine Smartwatch austauschen möchten. Für beide bietet der RingConn eine interessante Möglichkeit, moderne Gesundheitsfunktionen zu nutzen, ohne eine Smartwatch tragen zu müssen.

Design und Tragekomfort: Angenehm und alltagstauglich

Ein Smart Ring muss vor allem eines sein: angenehm zu tragen. Schließlich soll er möglichst rund um die Uhr am Finger bleiben, um kontinuierlich Daten zu erfassen. Hier hinterlässt der RingConn Gen 3 in unserem Test einen positiven Eindruck. Mit einem Gewicht von lediglich 2,5 bis 3,5 Gramm gehört er zu den leichten Wearables. Das Gehäuse besteht aus Titan und ist mit einer Innenbeschichtung aus Epoxidharz ausgestattet. Mit 2,3 Millimetern fällt der Ring zwar etwas kräftiger aus als ein gewöhnlicher schmaler Schmuckring, im Alltag empfanden wir das Tragegefühl dennoch als angenehm.

Das leichte Titangehäuse des RingConn Gen 3 soll einen angenehmen Tragekomfort im Alltag und während der Nacht ermöglichen.

Auch über längere Zeiträume störte der Ring kaum. Das ist ein wichtiger Punkt, denn gerade die Schlafüberwachung funktioniert nur dann sinnvoll, wenn man das Gerät auch nachts trägt. RingConn bietet den Gen 3 in verschiedenen Oberflächen an, darunter Silber, gebürstetes Silber, Gold, Roségold und Mattschwarz. Dadurch lässt sich der Ring passend zum persönlichen Geschmack auswählen.

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Gesundheitsfunktionen: Was misst der RingConn Gen 3?

Trotz seiner kompakten Bauform verfügt der RingConn Gen 3 über eine umfangreiche Sensorik. Dazu gehören ein optischer Herzfrequenzsensor, ein Temperatursensor und ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor. Der Ring erfasst unter anderem die Herzfrequenz, die Herzfrequenzvariabilität (HRV), die Sauerstoffsättigung des Blutes (SpO₂), die Hauttemperatur und körperliche Aktivitäten.

Herzfrequenz, Schlaf und Aktivität: Der RingConn Gen 3 bündelt zahlreiche Gesundheitsfunktionen in einem kompakten Ring.

Auch Schritte, Kalorienverbrauch und Stressindikatoren werden berücksichtigt. Besonders interessant ist die Schlafanalyse. Der Ring zeichnet die Schlafdauer und unterschiedliche Schlafphasen auf. Zusätzlich analysiert er bestimmte Muster, die auf ein erhöhtes Schlafapnoe-Risiko hinweisen können. Neu sind außerdem Einblicke in die Gefäßgesundheit. Dabei werden langfristige Trends betrachtet, die sich beispielsweise durch nächtliche Messwerte und persönliche Gewohnheiten ergeben. Eine klassische Blutdruckmessung ersetzt diese Funktion allerdings nicht. Wichtig ist die Einordnung: Der RingConn Gen 3 ist kein Medizinprodukt. Die erfassten Werte können helfen, Entwicklungen und Veränderungen besser zu verstehen, ersetzen jedoch keine medizinische Untersuchung oder Diagnose.

Lange Akkulaufzeit überzeugt im Alltag

Eine der größten Stärken des RingConn Gen 3 ist seine Akkulaufzeit. Laut Hersteller sind abhängig von der Nutzung bis zu 14 Tage möglich. Bei aktivierten Vibrationsfunktionen nennt RingConn eine Laufzeit von zehn bis zwölf Tagen, ohne Vibration elf bis 14 Tage. Auch in unserem bisherigen Praxiseinsatz hinterließ die Akkulaufzeit einen sehr positiven Eindruck. Der Ring muss nicht ständig aufgeladen werden und lässt sich dadurch unkompliziert im Alltag nutzen. Besonders bei der Schlafüberwachung ist das praktisch. Während viele Smartwatches regelmäßig geladen werden müssen, kann der Ring über längere Zeit am Finger bleiben.

Der RingConn Gen 3 bietet laut Hersteller bis zu 14 Tage Akkulaufzeit. Das mitgelieferte Ladecase versorgt ihn auch unterwegs mit Energie.

 

Zum Lieferumfang gehört ein Ladecase, das den Ring unterwegs mit Energie versorgt. Nach Herstellerangaben ermöglicht es bis zu 150 zusätzliche Tage Akkulaufzeit. Eine vollständige Ladung des Rings dauert ungefähr 90 Minuten.

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RingConn-App: Gesundheitsdaten statt ständiger Benachrichtigungen

Die gesammelten Daten werden über Bluetooth an die RingConn-App übertragen. Dort lassen sich die verschiedenen Gesundheitswerte und ihre Entwicklung nachvollziehen. Der Vorteil eines Smart Rings liegt gerade in seiner Zurückhaltung. Anders als eine Smartwatch besitzt der RingConn kein Display, das regelmäßig aufleuchtet oder Aufmerksamkeit verlangt. Allerdings bietet die dritte Generation einen integrierten Vibrationsmotor. Dieser kann beispielsweise auf gesundheitliche Veränderungen, Bewegungsmangel oder einen niedrigen Akkustand hinweisen.

Die RingConn-App zeigt unter anderem die Wellness-Übersicht, den Herzfrequenzverlauf und die Einstellungen des Rings.

Klassische Smartphone-Benachrichtigungen werden darüber nicht wiedergegeben. Praktisch ist zudem die Anbindung an Apple Health und Google Health Connect. So können die erfassten Daten auch in andere Gesundheitsanwendungen eingebunden werden. Ein weiterer Pluspunkt: Für die reguläre Nutzung der RingConn-Gesundheitsfunktionen ist kein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich.

Smarte Gesundheitsfunktionen ganz ohne Smartwatch

Der RingConn Smart Ring Gen 3 ist besonders für Menschen interessant, die ihre Gesundheitsdaten im Blick behalten möchten, aber keine Smartwatch tragen wollen. Das gilt sowohl für Liebhaber klassischer Automatikuhren, die lieber ihre mechanische Uhr am Handgelenk tragen, als auch für Menschen, die grundsätzlich auf Armbanduhren verzichten. In beiden Fällen bietet der RingConn eine praktische Alternative: Er erfasst Gesundheits- und Aktivitätsdaten unauffällig am Finger, ohne dass dafür eine Smartwatch notwendig ist. Gerade für Freunde hochwertiger mechanischer Uhren ist das eine elegante Lösung. Eine klassische Automatik- oder Luxusuhr kann weiterhin getragen werden, während der Ring die digitale Gesundheitsüberwachung übernimmt. Wer dagegen grundsätzlich keine Uhr tragen möchte, erhält mit dem RingConn ebenfalls eine unkomplizierte Möglichkeit, Gesundheitsdaten zu erfassen.

Technische Daten des RingConn Smart Ring Gen 3

Merkmal Technische Daten
Modell RingConn Gen 3
Produkttyp Smart Ring
Material Titan, Epoxidharz, PVD-Beschichtung
Gewicht 2,5–3,5 g
Dicke 2,3 mm
Ringgrößen 6–15
Akkulaufzeit Bis zu 14 Tage
Akku mit Vibration 10–12 Tage
Akku ohne Vibration 11–14 Tage
Ladezeit Ca. 90 Minuten
Ladecase Bis zu 150 zusätzliche Tage
Sensoren Herzfrequenz, Temperatur, 3-Achsen-Beschleunigung
Messwerte Puls, HRV, SpO₂, Atemfrequenz, Hauttemperatur, Stress, Aktivität
Schlafanalyse Schlafphasen, Schlafdauer, Hinweise auf Schlafapnoe-Muster
Weitere Funktionen Gefäßgesundheitstrends, Vibrationshinweise, Zyklusprognosen
Wasserschutz IP68 / 10 ATM
Verbindung Bluetooth 5.0
Kompatibilität iOS 17 oder neuer, Android 10 oder neuer
Integrationen Apple Health, Google Health Connect
Offline-Datenspeicherung Bis zu 10 Tage
Abonnement Nicht erforderlich
Herstellerpreis 369 Euro
Technische Angaben laut Hersteller. Die tatsächliche Akkulaufzeit kann je nach Nutzung und aktivierten Funktionen abweichen.

Preis: Was kostet der RingConn Gen 3?

Der RingConn Smart Ring Gen 3 wird im deutschen Onlineshop des Herstellers für 369 Euro angeboten. Damit bewegt sich der Ring im gehobenen Preisbereich smarter Gesundheits-Wearables. Positiv ist, dass RingConn auf verpflichtende monatliche Abonnementgebühren verzichtet. Die Gesundheitsfunktionen können somit ohne zusätzliche laufende Kosten genutzt werden. Gerade bei einer langfristigen Nutzung ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Während der Anschaffungspreis zunächst vergleichsweise hoch erscheint, entstehen für die reguläre Nutzung keine weiteren Abo-Kosten.

Weitere Informationen zu Ausstattung, verfügbaren Farben und Bestellmöglichkeiten gibt es direkt beim Hersteller: RingConn Gen 3 – offizielle Produktseite.

Fazit: Eine überzeugende Alternative zur Smartwatch

Der RingConn Smart Ring Gen 3 überzeugt in unserem bisherigen Test vor allem durch seinen angenehmen Tragekomfort, die lange Akkulaufzeit und das unkomplizierte Konzept. Der Ring lässt sich unauffällig im Alltag tragen und ermöglicht die kontinuierliche Erfassung zahlreicher Gesundheitsdaten. Besonders gelungen finden wir, dass er eine echte Alternative für Menschen darstellt, die keine Smartwatch am Handgelenk tragen möchten. Ob man lieber eine klassische Automatik-Uhr trägt oder grundsätzlich auf Armbanduhren verzichtet, spielt dabei keine Rolle. Natürlich ersetzt der RingConn keine vollwertige Smartwatch mit Display, Navigation oder umfangreichen Kommunikationsfunktionen. Wer aber vor allem seine Gesundheit, seinen Schlaf und seine Aktivitäten beobachten möchte, erhält eine interessante und alltagstaugliche Lösung. Die lange Akkulaufzeit und der Verzicht auf verpflichtende Abonnementgebühren runden den positiven Gesamteindruck ab.

Unser Fazit: Der RingConn Gen 3 ist eine überzeugende Wahl für alle, die moderne Gesundheitsfunktionen nutzen möchten, ohne dafür eine Smartwatch tragen zu müssen.

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