Die Rosenheimer Bundespolizei hat über das Osterwochenende etwa 60 Migranten ohne erforderliche Einreisepapiere festgestellt. Diese Personen stammen aus mehr als 20 verschiedenen Ländern wie Nigeria, Syrien, Irak, Afghanistan, Albanien, Nordmazedonien, Moldau, Palästina und dem Kosovo. Der Großteil der Migranten wurde bei Kontrollen auf Höhe Kiefersfelden entdeckt.
Reiseverbindungen als Einreisewege
Circa 40 Personen nutzten grenzüberschreitende Reisebusse für die unerlaubte Einreise, etwa zehn kamen mit dem Zug und knapp zehn weitere reisten in Privatfahrzeugen. Bei diesen Kontrollen wurden zwei Autofahrer am Sonntag und Montag wegen Verdachts auf Einschleusung vorläufig festgenommen und angezeigt.
Fälle von Einschleusung durch Autofahrer
Ein bemerkenswerter Fall betraf einen 24-jährigen afghanischen Fahrer, der mit einem österreichischen Fremdenpass kontrolliert wurde. In seinem Fahrzeug befanden sich drei Landsleute im Alter von 24 bis 26 Jahren, die mutmaßlich eingeschleust wurden und nach Österreich zurückgeschickt wurden. Bei einem weiteren Fall beförderte ein 36-jähriger Syrer zwei syrische Staatsangehörige, die nicht über die notwendigen Einreisepapiere verfügten. Beide waren bereits früher in Deutschland registriert worden. Die Ausländerbehörde entscheidet nun über ihr weiteres Verbleiben.
Rückweisung der meisten Migranten
Von den rund 60 festgestellten Migranten mussten etwa 50 das Land nach polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen und wurden nach Österreich zurückgewiesen.




