Tödlicher Unfall am Rotkreuzplatz: Fußgänger gestorben

Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Alfred Ingerl
7 Minuten Lesezeit

Nach einem Unfall am Rotkreuzplatz ist ein über 80-jähriger Fußgänger an seinen Verletzungen gestorben. Die Münchner Polizei berichtet außerdem über weitere Verkehrsunfälle, Festnahmen sowie Einbruchsdelikte.

Fußgänger stirbt nach Kollision mit Pkw

Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 22. Oktober 2026, gegen 11 Uhr im Bereich des Rotkreuzplatzes. Der über 80-jährige Münchner wurde bei der Kollision mit dem Pkw einer 64-jährigen Münchnerin schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Am Sonntag, 1. November, gegen 20.45 Uhr starb der Mann infolge seiner bei dem Unfall erlittenen Verletzungen. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.

Schwerer Unfall in Grünwald

In Grünwald geriet am Montag, 2. November, gegen 14.30 Uhr ein 60-jähriger Münchner mit seinem BMW auf der Oberhachinger Straße in den Gegenverkehr. Nach den bisherigen Ermittlungen war eine plötzliche Erkrankung die Ursache. Das Auto kollidierte mit dem BMW einer 22-Jährigen aus dem Landkreis München und kam anschließend an einer Grundstücksmauer zum Stillstand.

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Der 60-Jährige wurde verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die 22-Jährige blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge, die Mauer und ein Stromverteilerkasten wurden beschädigt. Der Gesamtschaden liegt im höheren fünfstelligen Bereich.

Festnahmen nach Betrugsversuch und Widerstand

In Bogenhausen erkannte eine 80-jährige Münchnerin am Montagnachmittag einen sogenannten Schockanruf als Betrugsversuch. Eine Frau hatte sich am Telefon als Polizeibeamtin ausgegeben und behauptet, die Tochter der Seniorin habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Anschließend wurde eine Kaution im fünfstelligen Bereich gefordert.

Die Seniorin ging zum Schein auf die Forderung ein und verständigte währenddessen den Polizeinotruf. Als ein Tatverdächtiger das Geld abholen wollte, nahmen Polizeikräfte den 22-Jährigen mit serbischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland fest. Bei der Festnahme leistete er Widerstand. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und soll einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

In der Münchner Altstadt wurde zudem ein 24-Jähriger mit ungarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Regensburg festgenommen. Zuvor war gegen Mitternacht ein nackter Mann in der Herrnstraße gemeldet worden, der laut schrie. Als die Polizei ihn aufforderte, sich anzuziehen, ging er nach Angaben der Beamten mit erhobenen Fäusten und Schlägen auf sie zu.

Nach der Androhung und dem Einsatz von Pfefferspray wurde der Mann unter Hinzuziehung weiterer Kräfte zu Boden gebracht und fixiert. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Fünf Polizeibeamte wurden leicht verletzt, blieben aber dienstfähig. Der 24-Jährige wurde wegen des tätlichen Angriffs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung angezeigt. Zur Abklärung möglicher eigener Verletzungen kam er in ein Krankenhaus und wurde anschließend entlassen.

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Einbrüche und exhibitionistische Handlung

In einem Fitnessstudio in Au-Haidhausen nahm die Polizei am Montagabend einen 26-jährigen Mann mit syrischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Augsburg fest. Ein 23-jähriger Studiogast hatte beobachtet, dass der Mann im Wellnessbereich sexuelle Handlungen an sich selbst vornahm, und den Studioleiter informiert. Der 26-Jährige wurde wegen einer exhibitionistischen Handlung angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

In Moosach wachte eine über 70-jährige Bewohnerin am Dienstag gegen 0.30 Uhr wegen Geräuschen aus dem Badezimmer auf. Dort stellte sie fest, dass ein oder mehrere Täter versuchten, das Badezimmerfenster gewaltsam zu öffnen. Als die Frau auf sich aufmerksam machte, flüchteten die Unbekannten. Eine Fahndung blieb ohne neue Erkenntnisse.

Die Kriminalpolizei sicherte Spuren. Gesucht werden Zeugen, die im Bereich Hanauer Straße, Triebstraße, Dieselstraße und Henckystraße Beobachtungen gemacht haben. Anwohner werden gebeten, mögliche Aufnahmen privater Überwachungskameras aus dem Tatzeitraum zu prüfen. Hinweise nimmt das Kommissariat 53 unter 089 2910-0 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

In der Altstadt drückten zwei männliche Personen am Montag gegen 21.30 Uhr gewaltsam die Schiebetür eines Optikergeschäfts auf. Eine Person ging in das Geschäft, während die andere die Tür einen Spalt offen hielt. Ein Passant verständigte die Polizei. Beide flüchteten noch vor dem Eintreffen der Beamten und wurden bei der Fahndung nicht gefunden.

Die Zugangstür wurde nach den polizeilichen Maßnahmen durch die Feuerwehr verschalt. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Einer der Männer trug eine dunkelblaue Jacke, eine weiße Kapuze, eine dunkle Hose und helle Schuhe. Die zweite Person war vermutlich männlich, dunkel gekleidet und trug möglicherweise eine Jacke mit Kapuze sowie eine graue Mütze. Hinweise nimmt das Kommissariat 52 unter 089 2910-0 entgegen.

Sichergestellte Fahrräder werden zurückgegeben

Nach mehreren Kellereinbrüchen in Neuperlach zwischen dem 19. und 21. September wurden insgesamt vier Tatverdächtige im Alter von 18 bis 22 Jahren festgenommen. Bei einer Verkehrskontrolle am 22. September fanden Polizeibeamte unter anderem Einbruchswerkzeug. Im Nahbereich wurden zudem gestohlene Fahrräder entdeckt. Gegen alle vier Tatverdächtigen erließ ein Ermittlungsrichter Untersuchungshaftbefehle.

Nach den bisherigen Ermittlungen besteht der Verdacht, dass die vier Tatverdächtigen aus Norddeutschland nach München angereist waren, um Fahrräder zu stehlen und anschließend nach Osteuropa zu transportieren. Die Ermittler gehen derzeit von organisierten Bandenstrukturen aus. Insgesamt wurden 19 Fahrräder sichergestellt und ihren rechtmäßigen Eigentümern zugeordnet. Unter anderem erhielten ein 26-jähriger Münchner drei Fahrräder, ein 43-jähriger Münchner zwei und eine 63-jährige Münchnerin eines zurück.

Weitere Fahrräder, deren Besitzer noch nicht ermittelt wurden, sind im Portal „digitales Fahrraddepot“ der Bayerischen Polizei eingestellt. Dort können Bürgerinnen und Bürger nach gestohlenen oder verlorenen Fahrrädern suchen. Derzeit sind mehr als 290 Fahrräder online abrufbar. Wer ein Fahrrad wiedererkennt, kann über das Kontaktformular oder telefonisch unter 089 74356-142 Kontakt mit dem Fahrraddepot München aufnehmen.

Die Polizei empfiehlt, Fotos und die Rahmennummer des Fahrrads aufzubewahren, damit es im Fall eines Diebstahls schneller zugeordnet werden kann. Die weiteren Ermittlungen zu den Einbrüchen führt das Kommissariat 53.

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Dieser Beitrag wurde unter Einsatz Künstlicher Intelligenz erstellt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.