In Niederbayern sind drei weitere Fälle mit Nadeln in Halloween-Süßigkeiten angezeigt worden. Betroffen sind Hengersberg, Passau und Parkstetten; verletzt wurde niemand.
Stecknadel in Schokoriegel entdeckt
Im Gemeindebereich Hengersberg informierten Eltern die Polizei, nachdem ihre zehnjährige Tochter und ihr neunjähriger Sohn beim Zerbrechen eines am Halloweenabend gesammelten Schokoriegels eine Stecknadel entdeckt hatten. Die Nadel wurde noch vor dem Verzehr gefunden.
In Passau erstattete eine Mutter Anzeige, nachdem sie in einem Schokoriegel, den ihre neunjährige Tochter am Halloweenabend erhalten hatte, eine Nadel entdeckt hatte. Bei näherer Betrachtung wurden zudem Einstichstellen in der Verpackung festgestellt.
In Parkstetten fanden Kinder in Fruchtbonbons, die sie beim Sammeln am 31. Oktober erhalten hatten, abgebrochene Nähnadeln.
Polizei bittet um Kontrolle der Süßigkeiten
Die jeweils zuständigen Polizeiinspektionen leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ein. Die Polizei rät Eltern, die gesammelten Süßigkeiten vor dem Verzehr sorgfältig auf beschädigte Verpackungen, ungewöhnliche Einstichstellen und andere Auffälligkeiten zu prüfen.
Süßigkeiten, bei denen Zweifel bestehen, sollten nicht verzehrt werden. Werden spitze oder andere gefährliche Gegenstände entdeckt, sollte umgehend die Polizei verständigt werden. Auch Kinder sollten für die Gefahren sensibilisiert werden und Süßigkeiten nicht ungeprüft verzehren.
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