Die Basketballer von Ratiopharm Ulm haben bei den Rostock Seawolves eine 87:97-Niederlage kassiert. Nach einem schwachen Start kämpften sich die Ulmer zwar zwischenzeitlich zurück, konnten das Spiel in der Schlussphase aber nicht mehr drehen.
Die Gastgeber übernahmen von Beginn an die Kontrolle und nutzten ihre Chancen konsequent. Ulm fand zunächst kaum Mittel gegen die Offensive der Rostocker und lag bereits früh zweistellig zurück. Nach der Pause wuchs der Rückstand zeitweise auf mehr als 20 Punkte an.
Die Doppelstädter zeigten jedoch Moral und starteten eine Aufholjagd. Der entscheidende Anschluss gelang ihnen allerdings nicht. In der Schlussphase übernahm vor allem TJ Crockett Verantwortung und sicherte Rostock mit wichtigen Treffern den Sieg.
Rebounds als entscheidender Faktor
Ein wesentlicher Unterschied zeigte sich unter den Körben: Rostock sicherte sich sieben Rebounds mehr und nutzte insbesondere zu Beginn zusätzliche Wurfchancen konsequent. Ulm fehlten dagegen in den entscheidenden Minuten die offensiven Lösungen.
Bester Ulmer war Armel Traore mit einem Double-Double aus 25 Punkten und 13 Rebounds. Devin Schmidt (19), Jaylen Sims (14) und Michael Rataj (11) punkteten ebenfalls zweistellig.
Harrelson fordert mehr Konstanz
Für Ulms Trainer Ty Harrelson war vor allem der erneute schwache Spielbeginn ein Problem. „Gratulation an Rostock zum Sieg. Wir haben uns heute wieder zu Beginn der Partie schwergetan und sind dementsprechend zur Pause zweistellig zurückgelegen. Ich bin stolz, dass wir trotz des zwischenzeitigen 20-Punkte-Rückstands gekämpft und zurück ins Spiel gefunden haben. Am Ende sind es Kleinigkeiten und eiskalte Rostocker, die das Spiel entscheiden. Für die Zukunft müssen wir allerdings den Fokus und die Mentalität von Anfang an auf das Parkett bringen, um gewinnen zu können“, erklärte der Ulmer Cheftrainer.

