Bundespolizei zieht positive Wiesn-Bilanz: Weniger Straftaten

Alfred Ingerl
3 Minuten Lesezeit

Während des 191. Münchner Oktoberfestes registrierte die Bundespolizei 441 Straftaten im Bahnbereich. Das waren neun Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Bis zu 230 Bundespolizisten im Einsatz

Über 16 Tage hinweg konzentrierte sich der Einsatz vor allem auf den Münchner Hauptbahnhof, den Haltepunkt Hackerbrücke und die S-Bahn-Stammstrecke. Zu den Hauptan- und -abreisezeiten zeigte die Bundespolizei dort verstärkt Präsenz. Überfüllungssituationen an den Einsatzschwerpunkten wurden nicht festgestellt.

In Spitzenzeiten waren bis zu 230 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten gleichzeitig im Münchner Bahnbereich eingesetzt. Unterstützt wurde die Bundespolizeiinspektion München von Kräften aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Zusammenarbeit mit DB Sicherheit, den benachbarten Inspektionen des Polizeipräsidiums München und weiteren Sicherheitspartnern habe sich bewährt.

Weniger Körperverletzungen, mehr Angriffe auf Einsatzkräfte

Insgesamt erfasste die Bundespolizei 441 Straftaten. Im Vorjahr waren es im vergleichbaren Zeitraum 482. Die Zahl der Körperverletzungen sank von 94 auf 69 Fälle. Darunter waren 13 gefährliche Körperverletzungen, nach 19 im Vorjahr.

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Gegenläufig entwickelte sich die Zahl der Straftaten gegen Einsatzkräfte. Die registrierten Widerstände stiegen von zehn auf 15, die tätlichen Angriffe von drei auf sieben. Zudem wurden eine Sexualstraftat, 61 Diebstähle, 41 Beleidigungen und 70 Sachbeschädigungen erfasst.

220 Platzverweise und 216 Erste-Hilfe-Einsätze

Während des Einsatzes nahm die Bundespolizei 28 Personen fest oder in Gewahrsam. Außerdem wurden 220 Platzverweise ausgesprochen. In 216 Fällen leisteten Einsatzkräfte Erste Hilfe, häufig bei Personen, die wegen starken Alkoholkonsums Unterstützung benötigten.

Bei 106 Einsätzen schritten Bundespolizistinnen und Bundespolizisten ein, um Streitigkeiten zu beenden oder eine weitere Eskalation zu verhindern. Die Einsatzkräfte registrierten außerdem 20 Fälle, in denen sich Personen im Gleis aufhielten. Wegen sieben gefährlicher Eingriffe in den Bahnverkehr wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Kommunikation als Teil des Einsatzkonzepts

Neben der sichtbaren Präsenz standen die Einsatzkräfte den Reisenden als Ansprechpartner zur Verfügung, gaben Orientierung und erklärten polizeiliche Maßnahmen. Besonders an der Hackerbrücke unterstützten Kommunikationskräfte mit einem Lautsprecherkraftwagen und gezielten Durchsagen. Zudem suchten sie wiederholt das direkte Gespräch mit den Wiesnbesucherinnen und -besuchern.

Der Einsatzleiter der Bundespolizei, Leitender Polizeidirektor Steffen Quaas, zog eine vorläufig positive Bilanz. Die endgültige Bilanz soll nach Abschluss und Auswertung des Oktoberfesteinsatzes vorliegen.

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Dieser Beitrag wurde unter Einsatz Künstlicher Intelligenz erstellt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.