- Hochwertiger erster Eindruck und solide Verarbeitung
- Was unterscheidet einen Kammervakuumierer?
- Einfache Bedienung mit individuell einstellbaren Zeiten
- Praxistest: Steak wird zuverlässig vakuumiert
- Flüssige Lebensmittel: Bolognese-Soße problemlos vakuumiert
- Spargel und gefrorene Früchte im Test
- Auch geriebener Käse lässt sich vakuumieren
- Geöffnete Chipstüten wieder verschließen
- Saubere Schweißnähte und unkomplizierte Reinigung
- Technische Daten des CASO VacuChef 700
- Für wen lohnt sich der CASO VacuChef 700?
- Unser Fazit: Vielseitiger Kammervakuumierer mit überzeugender Leistung
Lebensmittel länger aufbewahren, Mahlzeiten portionsweise vorbereiten und sogar flüssige Speisen vakuumieren: Der CASO VacuChef 700 verspricht deutlich mehr Möglichkeiten als ein gewöhnlicher Vakuumierer. Wir haben den Kammervakuumierer im Alltag getestet und dabei Steak, Bolognese-Soße, Spargel, gefrorene Früchte und geriebenen Käse vakuumiert. Selbst bereits geöffnete Chipstüten ließen sich problemlos wieder verschließen.
Der Kammervakuumierer von CASO Design arbeitet nach einem anderen Prinzip als die üblichen Vakuumiergeräte für den Hausgebrauch. Mit einer Pumpenleistung von 70 Litern pro Minute, einem Edelstahlgehäuse und einer rund acht Liter großen Vakuumkammer bewegt sich der VacuChef 700 technisch bereits deutlich in Richtung professioneller Küchenausstattung.
Hochwertiger erster Eindruck und solide Verarbeitung
Schon beim Auspacken wird deutlich, dass der CASO VacuChef 700 kein gewöhnliches kleines Küchengerät ist. Das Edelstahlgehäuse vermittelt einen robusten Eindruck und die großzügige Vakuumkammer bietet ausreichend Platz für unterschiedliche Lebensmittelportionen. Durch den transparenten Deckel lässt sich der Vakuumiervorgang beobachten, während die Bedienelemente an der Vorderseite übersichtlich angeordnet sind. Mit rund zwölf Kilogramm Gewicht benötigt das Gerät allerdings einen festen Platz auf der Küchenarbeitsfläche.
Was unterscheidet einen Kammervakuumierer?
Bei herkömmlichen Vakuumiergeräten wird die Luft direkt aus dem Beutel abgesaugt. Das funktioniert bei festen Lebensmitteln meist zuverlässig, kann bei Flüssigkeiten allerdings problematisch werden. Soßen oder Marinaden können während des Absaugens in Richtung Schweißnaht gezogen werden. Der CASO VacuChef 700 arbeitet nach einem anderen Prinzip: Der gesamte Vakuumbeutel wird in eine geschlossene Kammer gelegt. Während des Vorgangs wird die Luft aus der Kammer und dem Beutel entfernt. Anschließend wird der Beutel verschweißt, bevor der Druck in der Kammer wieder ansteigt. Dadurch lassen sich auch flüssige und feuchte Lebensmittel deutlich unkomplizierter verarbeiten.

Einfache Bedienung mit individuell einstellbaren Zeiten
Die Bedienung des CASO VacuChef 700 ist erfreulich übersichtlich. Über einen Drehregler lässt sich die Vakuumierzeit einstellen, zusätzlich kann die Schweißzeit angepasst werden. Zwei digitale Anzeigen informieren über die eingestellten Zeiten, während ein analoges Manometer den Unterdruck anzeigt. Zur Verfügung stehen unter anderem die Funktionen „Vacuum & Seal“ zum Vakuumieren und Verschweißen sowie „Seal“ zum reinen Verschließen von Beuteln. Darüber hinaus verfügt das Gerät über eine Marinierfunktion und eine Funktion für externe Vakuumbehälter. Nach wenigen Anwendungen hatten wir uns mit der Bedienung vertraut gemacht.

Praxistest: Steak wird zuverlässig vakuumiert
Unser erster Test erfolgte mit einem frischen Steak. Das Fleisch wurde in einen geeigneten Vakuumbeutel gelegt und anschließend in der Edelstahlkammer positioniert. Nach dem Schließen des Deckels starteten wir den Vakuumiervorgang. Die Luft wurde aus dem Beutel entfernt und anschließend die Schweißnaht hergestellt. Das Ergebnis konnte überzeugen: Die Folie lag eng am Fleisch an, ohne dass wir Probleme beim Verschließen feststellen konnten. Auch die Schweißnaht machte einen sauberen Eindruck. Gerade für die portionsweise Aufbewahrung von Fleisch ist diese Möglichkeit interessant. Die vorgeschriebenen Kühltemperaturen und eine hygienische Verarbeitung müssen selbstverständlich weiterhin eingehalten werden.

Flüssige Lebensmittel: Bolognese-Soße problemlos vakuumiert
Besonders gespannt waren wir auf das Vakuumieren von flüssigen Lebensmitteln. Hier zeigen sich schließlich die wesentlichen Vorteile eines Kammervakuumierers. Für unseren Test verwendeten wir unter anderem selbst zubereitete Bolognese-Soße, die portionsweise in Vakuumbeutel gefüllt und anschließend in der Kammer verschlossen wurde. Das Ergebnis war ausgesprochen erfreulich: Die Soße ließ sich problemlos vakuumieren und die Beutel wurden zuverlässig verschweißt. Besonders praktisch ist diese Möglichkeit für alle, die regelmäßig größere Mengen vorkochen und anschließend portionsweise einfrieren möchten. Bei sehr flüssigen oder warmen Speisen ist dennoch Vorsicht geboten, da Flüssigkeiten unter Unterdruck aufschäumen können.

Spargel und gefrorene Früchte im Test
Neben Fleisch und Soßen haben wir auch weißen Spargel vakuumiert. Die Spargelstangen ließen sich in einem passenden Beutel unterbringen und anschließend ohne Schwierigkeiten verschließen. Auch gefrorene Früchte gehörten zu unserem Testprogramm. Dabei handelte es sich um eine Mischung unterschiedlicher Beeren. Das Vakuumieren funktionierte ebenfalls problemlos: Die Folie legte sich eng um die gefrorenen Früchte und der Beutel wurde zuverlässig verschlossen. Gerade bei Tiefkühlprodukten ist eine möglichst luftarme Verpackung sinnvoll, um die Qualität während der Lagerung zu schützen und das Risiko von Gefrierbrand zu reduzieren.


Auch geriebener Käse lässt sich vakuumieren
Ein weiterer Versuch erfolgte mit geriebenem Käse. Gerade angebrochene Käsepackungen werden im Haushalt häufig nur teilweise verbraucht. Wir füllten den Käse in einen Vakuumbeutel und legten diesen in die Kammer. Auch hier arbeitete der CASO VacuChef 700 zuverlässig. Nach dem Vakuumieren war der Käse kompakt verpackt und der Beutel sauber verschlossen. Für die portionsweise Vorbereitung von Pizza, Aufläufen oder anderen Gerichten ist das ausgesprochen praktisch. Bei empfindlichen Lebensmitteln sollte die Vakuumierzeit entsprechend angepasst werden, damit sie nicht unnötig stark zusammengedrückt werden.

Geöffnete Chipstüten wieder verschließen
Eine Funktion, die uns im Alltag besonders gut gefallen hat, ist das reine Verschweißen von Verpackungen. Dafür verwendeten wir eine bereits geöffnete Chipstüte. Statt die Chips in einen zusätzlichen Behälter umzufüllen oder die Tüte mit einer Klammer zu verschließen, legten wir den oberen Rand der Originalverpackung auf den Schweißbalken. Mit der entsprechenden Schweißfunktion ließ sich die Verpackung problemlos wieder verschließen. Die entstandene Schweißnaht war sauber und die Tüte anschließend wieder geschlossen. Gerade bei Snacks, die nicht vollständig aufgebraucht werden, ist das eine ausgesprochen praktische Zusatzfunktion. Wichtig ist lediglich, dass das Verpackungsmaterial für das Verschweißen geeignet ist.

Saubere Schweißnähte und unkomplizierte Reinigung
Während unseres Praxistests haben wir sehr unterschiedliche Lebensmittel verarbeitet. Von festem Fleisch über gefrorene Früchte bis hin zu flüssiger Bolognese-Soße stellte das Gerät seine Vielseitigkeit unter Beweis. Besonders positiv fiel uns auf, dass die Schweißnähte bei den getesteten Beuteln zuverlässig hergestellt wurden. Die individuell einstellbare Schweißzeit ist dabei ein Vorteil, da unterschiedliche Beutelmaterialien gegebenenfalls verschiedene Einstellungen benötigen. Auch bei der Reinigung überzeugt die Edelstahlkammer mit ihren glatten, gut zugänglichen Oberflächen. Sollte einmal etwas Flüssigkeit aus einem Beutel austreten, lässt sich die Kammer vergleichsweise einfach auswischen.
Technische Daten des CASO VacuChef 700
| Merkmal | Technische Daten |
|---|---|
| Gerätetyp | Kammervakuumierer |
| Pumpenleistung | 70 Liter pro Minute |
| Maximaler Unterdruck | Bis zu 0,95 bar |
| Leistungsaufnahme | 320 Watt |
| Volumen der Kammer | Ca. 8 Liter |
| Geräteabmessungen | 360 × 245 × 420 mm |
| Gewicht | Ca. 12 kg |
| Schweißnaht | Doppelt, bis 29 cm |
| Gehäuse | Edelstahl |
| Vakuumstärke | Einstellbar |
| Schweißzeit | Einstellbar |
| Marinierfunktion | Ja |
| Externes Vakuumieren | Ja |
Für wen lohnt sich der CASO VacuChef 700?
Ein Kammervakuumierer wie der CASO VacuChef 700 ist vor allem für Haushalte interessant, in denen regelmäßig Lebensmittel vorbereitet, portioniert oder eingefroren werden. Wer größere Mengen kocht, Fleisch portionsweise aufbewahren oder flüssige Speisen vakuumieren möchte, profitiert von den Möglichkeiten des Kammersystems. Auch für ambitionierte Hobbyköche, die Lebensmittel für das Sous-vide-Garen vorbereiten möchten, ist ein solches Gerät interessant. Wer dagegen nur gelegentlich eine kleine Portion vakuumiert, kommt möglicherweise auch mit einem kleineren und günstigeren Balkenvakuumierer aus.
Unser Fazit: Vielseitiger Kammervakuumierer mit überzeugender Leistung
Der CASO VacuChef 700 hat uns im Praxistest überzeugt. Besonders die Möglichkeit, flüssige Lebensmittel wie Bolognese-Soße unkompliziert zu vakuumieren, stellt einen deutlichen Vorteil gegenüber vielen herkömmlichen Vakuumiergeräten dar. Auch bei Steak, Spargel, gefrorenen Früchten und geriebenem Käse lieferte das Gerät zuverlässig gute Ergebnisse. Die einfache Bedienung und die individuell einstellbaren Zeiten erleichtern die Nutzung zusätzlich. Eine angenehme Überraschung war außerdem die Möglichkeit, bereits geöffnete Chipstüten wieder zu verschweißen. Zu berücksichtigen sind der Platzbedarf und die im Vergleich zu einfachen Vakuumiergeräten aufwendigere Bauweise.
Unser Testurteil: Wer regelmäßig Lebensmittel vakuumiert und dabei auch Soßen oder andere feuchte Speisen verarbeiten möchte, erhält mit dem CASO VacuChef 700 einen vielseitigen Kammervakuumierer, der in unserem Praxistest sämtliche Aufgaben ohne Probleme meisterte.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Produktseite des CASO VacuChef 700.






