Großeinsatz in Ingolstadt: Rauchentwicklung durch fahrlässige Brandstiftung in Wohnkomplex

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

In einem Wohnkomplex in Ingolstadt kam es gestern zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte, nachdem in der Gustav-Mahler-Straße gegen 11.59 Uhr starke Rauchentwicklung gemeldet wurde.

Evakuierung und Betreuung der Bewohner

Alle Bewohner des betroffenen Gebäudekomplexes wurden umgehend evakuiert und fanden vorübergehend Schutz in einem Bus, den die INVG bereitgestellt hatte. Experten bemühen sich, die genaue Zahl der Verletzten zu ermitteln; bisher gibt es Berichte über zwei bis drei Personen, die wegen Rauchgasintoxikation und Herzbeschwerden behandelt wurden.

Ermittlungen zu Brandursache und Schadenshöhe

Das Feuer brach in einem Kellerabteil aus, wobei ein Sachschaden von etwa 25.000 Euro entstand. Der zusätzliche Schaden durch Rußbildung am Gebäudekomplex ist jedoch deutlich höher einzustufen. Die Kriminalpolizei in Ingolstadt vermutet fahrlässige Brandstiftung. Eine unsachgemäße Entsorgung von Kohle könnte den Brand ausgelöst haben.

Erstmeldung: Rauchentwicklung im Wohnkomplex

Ein Großeinsatz läuft wegen starker Rauchentwicklung in mehreren Gebäuden der Gustav-Mahler-Straße. Eine Vielzahl an Rettungs- und Einsatzkräften ist vor Ort, um die Bewohner in Sicherheit zu bringen.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.