Melanie Holl aus Hurlach hat bei der StaplerCup-Weltmeisterschaft in Aschaffenburg Platz fünf erreicht und das Halbfinale nur um 4,9 Sekunden verpasst.
Bei den StaplerCup Finals vom 22. bis 24. Oktober 2026 traten in der LINDE MH ARENA mehr als 110 Forkliftheroes aus elf Ländern an. Über 75.000 Menschen verfolgten die drei Wettkampftage vor Ort und im Livestream.
Halbfinale knapp verpasst
Holl, die 2019, 2021 und 2023 deutsche Meisterin im Staplerfahren war, hatte sich ihren Startplatz für die Finals über die StaplerCup Qualifier gesichert. In der ersten Runde der Women’s Forklift World Championship lag sie mit einer Zeit von 7:29,0 Minuten zunächst auf Rang 13. In der zweiten Runde arbeitete sie sich nach vorn: In der addierten Wertung belegte sie mit 11:58,9 Minuten Platz zwei. Nur Rebecca Wallner aus Bremerhaven war zu diesem Zeitpunkt schneller.
In Runde drei mussten die Fahrerinnen bei den „Automated Deadlifts“ eine Hantel zusammenbauen und sicher ablegen. Holl absolvierte den Parcours in 6:22,3 Minuten. Damit verpasste sie als Fünfte unter 16 Fahrerinnen den Einzug ins Halbfinale um 4,9 Sekunden.
Den Weltmeistertitel gewann Maren Schlabitz aus Kiel vor Jennifer Rieger aus Grammetal und Katrin Knochenhauer aus Loxstedt.
Jörg Klößinger gewinnt bei den Männern
Bei den Männern setzte sich Jörg Klößinger aus Oberdachstetten durch. Zweiter wurde Adnan Catic aus Cochem, Platz drei belegte der Titelverteidiger Benjamin Danker aus Neustadt an der Donau. Die Teamwertung gewann Belgien vor Slowenien und der Slowakei. Im Corporate Cup siegte die HELU GmbH aus Hemmingen in Baden-Württemberg. Keiner der vier Vorjahressieger konnte seinen Titel verteidigen.
Die Parcours waren für die Finals in weiten Teilen neu konzipiert. Sie enthielten unter anderem rollende und hängende Elemente wie die „Wrecking Balls“ und den „Cable Drum Slider“ sowie neue Varianten der überdimensionalen Stahlwippen.

