Tödlicher Betriebsunfall in Roggenburg: Radlader kippt, Fahrer stirbt am Unfallort

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Sonntag, den 10. Mai 2026, ereignete sich in Roggenburg im Landkreis Weißenhorn ein tragischer Betriebsunfall. Ein 56-jähriger Mann fand bei Arbeiten mit einem Radlader den Tod.

Unfallhergang am steilen Abhang

Der Mann hatte die Aufgabe, einen steilen Abhang entlang eines Feldwegs zu begradigen. Dazu war er dabei, Sand mit einem Radlader über einen Maschendrahtzaun hinweg abzuladen. In einem kritischen Moment hatte er die Schaufel des Radladers nach oben ausgefahren, und das Fahrzeug war komplett nach links eingeschlagen. Durch eine plötzliche Bewegung kippte der Radlader um, wodurch der Fahrer aus der Kabine geschleudert und unter der Maschine eingeklemmt wurde.

Schnelles Eingreifen von Feuerwehr und THW

Die sofort angeforderten Feuerwehren aus Biberach, Neu-Ulm, Weißenhorn sowie das Technische Hilfswerk (THW) Krumbach sicherten den teilweise am Abhang hängenden Radlader und führten die notwendigen Bergungsarbeiten durch. Trotz aller Bemühungen konnte der herbeigerufene Notarzt nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Ein Kriseninterventionsteam übernahm die Betreuung der Angehörigen.

Ermittlungen der Kriminalpolizei

Mehrere Polizeistreifen aus Weißenhorn, Krumbach, Illertissen sowie der Kriminaldauerdienst aus Memmingen waren vor Ort, um den Unfall zu dokumentieren. Die Ermittlungen zur genauen Klärung des Unfallhergangs führt das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Neu-Ulm.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.