Tödliches Drama auf A73 bei Bamberg: Person stürzt von Brücke – sieben Schwerverletzte bei Folgeunfall

NEWS5 / Ferdinand Merzbach
Presse Augsburg
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Auf der A73 bei Bamberg hat sich am Samstagabend ein folgenschwerer Unfall ereignet. Nachdem eine Person von einer Autobahnbrücke auf die Fahrbahn gestürzt war, kollidierten mehrere Fahrzeuge. Sieben Menschen wurden nach ersten Angaben schwer verletzt.

Bamberg – Gegen 18.30 Uhr stürzte am Samstagabend (15. August) im Bereich der Anschlussstelle Bamberg-Ost eine Person ohne Fremdbeteiligung von einer Autobahnbrücke auf die A73 in Fahrtrichtung Nürnberg. Trotz umfangreicher Reanimationsmaßnahmen erlag die Person noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.

Eine Renault-Fahrerin, die mit ihren beiden Kindern unterwegs war, erkannte die auf der Fahrbahn liegende Person und leitete eine Vollbremsung ein. Ein nachfolgender Mercedes-Fahrer bemerkte die Situation offenbar zu spät und prallte mit hoher Geschwindigkeit in das Heck des Renault. Anschließend kollidierte der Mercedes noch mit einem VW-Bus.

Die Mutter sowie ihre beiden jugendlichen Kinder wurden schwer verletzt. Die Jugendlichen wurden mit zwei Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen. Der Renault wurde durch die Wucht des Aufpralls im Heckbereich massiv beschädigt.

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Auch die beiden Insassen des Mercedes sowie drei Menschen aus dem VW-Bus wurden nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt.

Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst war im Einsatz. Neben der Feuerwehr Bamberg wurden unter anderem sechs Rettungswagen, mehrere Notärzte und zwei Rettungshubschrauber eingesetzt. Die A73 musste während der Rettungsmaßnahmen zeitweise in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. In Richtung Nürnberg dauerte die Sperrung bis in die Abendstunden an.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, der die Verkehrspolizei Bamberg bei der Unfallaufnahme unterstützte.

 

Hinweis zur Berichterstattung:

Wenn Sie sich in einer Krise befinden oder unter Gedanken an Suizid leiden, holen Sie sich bitte Hilfe. Sprechen Sie mit Vertrauenspersonen oder wenden Sie sich an professionelle Beratungsstellen.
  • Telefonseelsorge: Kostenfrei, anonym und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (sowie im Chat auf telefonseelsorge.de).
  • Nummer gegen Kummer (für Kinder und Jugendliche): 116 111
  • Weitere Hilfsangebote und Beratung finden Sie auch bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.
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