Die Top-5 der offiziellen deutschen Album-Charts ist in dieser Woche komplett mit Neueinsteigern besetzt. Das teilte die GfK am Freitag mit.
Frau mit Kopfhörern, via dts Nachrichtenagentur
Ganz oben überrascht Reinhard Mey, der mit 83 Jahren und “Schatzhauser” sein erstes Album veröffentlicht hat, das von ihm komplett allein im Studio aufgenommen wurde. Außerdem ist er jetzt der älteste nationale Artist, der jemals an der Spitze der Album-Charts stand.
In einer äußerst veröffentlichungsstarken Woche übernehmen Till Lindemann (“Live In Krakow”, zwei), Wolfgang Petry (“Ein Leben lang”, drei), Kuko (“Catharsis”, vier) und Linkin Park (“Unshatter Film Soundtrack (Live In São Paulo)”, fünf) die weiteren Top-Positionen. Taylor Swift klettert dank einer erweiterten Version ihres Longsellers “The Life of a Showgirl”, welche vier neuen Songs enthält, von Rang 21 auf sechs.
13 Wochen am Stück führte Shakiras gemeinsam mit Burna Boy entstandener Fußball-WM- und Sommerhit “Dai Dai” die Single-Charts. Doch damit ist jetzt Schluss: Taylor Swift dominiert mit ihren vier neuen Songs selbstverständlich auch diese Hitlise. Neben “Cleveland!” (13), “Pink Clouding” (15) und “Babylon” (16) stürmt “Patient Zero” sogar direkt an die Spitze – und markiert Swifts vierten Nummer-eins-Hit. Zusammen mit dem Dauerbrenner “The Fate Of Ophelia” (zehn) besteht ein Viertel der Top-20 aus Taylor-Swift-Liedern.
“Was ist mit uns los” wollen die Toten Hosen wissen, die mit diesem Album an vierter Stelle hinter Shakira (zwei) und Hugel, Imael Angel & Ultra Naté (“Movin` to the Sun”, drei) debütieren.
So wie sie es musikalisch schon vor Jahrzehnten stets angedroht haben, melden sich die Backstreet Boys, die gerade in Düsseldorf für zehn Konzerte auf der Bühne stehen, “back again”. Ihre Ohrwürmer “I want it that Way” (53) und “Everybody (Backstreet`s Back)” (83) mischen das Single-Ranking auf.
Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

