Verfolgungsjagd auf A3: Niederländer mit Drogen und Bargeld gestoppt und festgenommen

Alfred Ingerl
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Am Donnerstagmittag wurde eine spektakuläre Verfolgungsjagd im Landkreis Regensburg gestoppt, als ein Niederländer nach einer rasanten Flucht durch die Polizei gefasst wurde. Die Beamten setzten ein Dienstfahrzeug quer und führten Schüsse auf die Reifen ab, um den Mann zu stoppen. Der Festgenommene wird am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Flucht auf der A3: Schwarzer Seat Ibiza verweigert Kontrolle

Das Drama begann am Donnerstagvormittag, dem 14. Mai, gegen 10:30 Uhr. Ein schwarzer Seat Ibiza, registriert in den Niederlanden, entzog sich auf der A3 im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken einer Kontrolle und raste mit hoher Geschwindigkeit Richtung Regensburg davon. Mit vereinten Kräften der Polizeipräsidien Mittelfranken und Oberpfalz wurde die Jagd schließlich in Pielenhofen gestoppt. Ein Streifenwagen stellte sich dem Fluchtfahrzeug in den Weg, und gezielte Schüsse auf einen Hinterreifen brachten den Wagen zum Stillstand. Der Fahrer, der sich alleine im Auto befand, wurde leicht verletzt festgenommen.

Illegale Fracht entdeckt: Drogen und Bargeld im Kofferraum

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stießen die Ermittler auf eine erhebliche Menge Betäubungsmittel und eine große Summe Bargeld, die nun von der Kriminalpolizei Amberg untersucht werden. Der Fahrer, ein 46-jähriger Niederländer, steht im Verdacht, Straftaten wie Gefährdung des Straßenverkehrs, Teilnahme an einem illegalen Autorennen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz begangen zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg erfolgt am Freitag die Vorführung beim Ermittlungsrichter.

Zeugenaufruf: Hinweise zur Flucht auf der A3

Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg sucht Zeugen: Verkehrsteilnehmer, die am Donnerstagvormittag zwischen 10:30 Uhr und 11 Uhr auf der A3 zwischen Nürnberg und Regensburg waren und möglicherweise von dem schwarzen Seat Ibiza gefährdet wurden oder relevante Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09621/8900 zu melden.

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Veröffentlicht am 15.05.26 um 11:45 Uhr

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.