Zwei Tote in Müllcontainer einer Asylunterkunft in Haunstetten: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft, später psychiatrisch untergebracht
In einer dezentralen Asylunterkunft in der Inninger Straße in Haunstetten sind ein 39-Jähriger und ein 54-Jähriger tot in einem Müllcontainer aufgefunden worden. Ein 29 Jahre alter Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen, dem Ermittlungsrichter wurde Haftbefehl wegen des Verdachts des zweifachen Totschlags erlassen; er sitzt zunächst in Untersuchungshaft. Später ergaben sich Hinweise, die eine psychiatrische Erkrankung des Beschuldigten nahelegen, weshalb er im Rahmen einer gerichtlichen Maßnahme in ein psychiatrisches Krankenhaus verlegt wurde und ein Unterbringungsbefehl in Vollzug gesetzt wurde.
Auffinden und Ermittlungen am Tatort
Am Montag, 3. August 2026, meldete ein Bekannter des 54-Jährigen der Polizei, dieser sei nicht mehr erreichbar und möglicherweise in einer hilflosen Lage. Die eingeleiteten Sofortmaßnahmen führten gegen 16.00 Uhr zum Auffinden der beiden Toten in einem dem Unterkunftskomplex zugeordneten Müllcontainer. Nach derzeitiger Einschätzung lebten alle drei – der 29-jährige Tatverdächtige sowie die 39- und 54-jährigen Verstorbenen – in der Unterkunft. Zeitweise teilten sich der Tatverdächtige und der 54-Jährige dasselbe Zimmer.
Die Kriminalpolizei Augsburg hat vor Ort die Ermittlungen übernommen und eine mehrköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet. Umfangreiche Suchmaßnahmen um das Tatobjekt, bei denen auch Polizeihunde eingesetzt wurden, sollten Beweismittel sichern. Gerichtsmediziner und die Spurensicherung waren ebenfalls am Einsatz beteiligt. Die übrigen Bewohner der Asylunterkunft wurden zwischenzeitlich von der Stadt Augsburg in andere Unterkünfte verlegt.
Festnahme, rechtliche Schritte und psychiatrische Begutachtung
Der 29-jährige Tatverdächtige wurde im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen durch Polizeibeamte des Polizeipräsidiums München in der Innenstadt vorläufig festgenommen und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des zweifachen Totschlags und setzte ihn in Vollzug; der Beschuldigte wurde zunächst in Untersuchungshaft genommen.
Im Rahmen der regulären Aufnahmeuntersuchung in der Justizvollzugsanstalt fielen erhebliche Verhaltensauffälligkeiten des Beschuldigten auf, die den Verdacht begründeten, die Tat sei aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung begangen worden. Zur Klärung dieser Frage wurde der Beschuldigte in ein psychiatrisches Krankenhaus verlegt. Ein entsprechender Unterbringungsbefehl wurde eröffnet und ist vollzogen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Augsburg dauern an; die genauen Vorbeziehungen der Beteiligten zueinander sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

