Donauwörth: Unbekannte erbeuten fünfstelligen Betrag bei Seniorin nach Schockanruf

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Seniorin in Donauwörth Opfer eines Telefonbetrugs

Eine 84 Jahre alte Frau aus Donauwörth ist am Montagnachmittag Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Eine bislang unbekannte Täterin rief sie an, gab sich als Bankmitarbeiterin aus und teilte mit, es sei Falschgeld im Umlauf. Unter diesem Vorwand brachte die Anruferin die Seniorin dazu, Bargeld bereitzustellen; ein ebenfalls unbekannter Mann holte das Geld gegen 15.45 Uhr an der Haustür ab. Der Schaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich.

Beschreibung des Abholers und Ermittlungen der Kriminalpolizei

Der Abholer wurde als etwa 30 Jahre alt, rund 170 Zentimeter groß, mit kurzen dunklen Haaren und südländischem Phänotyp beschrieben. Er trug schwarze Kleidung und eine schwarze Hose. Die Kriminalpolizei Dillingen ermittelt wegen Betrugs und bittet Zeugen, die gegen 15.45 Uhr im Bereich Donauwörth-Neudegg auffällige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, um Hinweise.

Polizei warnt vor Schockanrufen und gibt Verhaltenstipps

Die Polizei weist darauf hin, dass bei sogenannten Schockanrufen durch verschiedene Maschen Ängste aufgebaut werden, um Seniorinnen und Senioren zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen. In diesem Zusammenhang erinnert die Polizei daran: Die Polizei wird niemals um Geldbeträge bitten; übergeben Sie kein Geld an unbekannte Personen; überprüfen Sie Angaben persönlich durch Rückruf bei der jeweiligen Behörde oder Angehörigen unter der Ihnen bekannten Telefonnummer; suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus; lassen Sie niemals unbekannte Personen in die Wohnung und verständigen Sie bei verdächtigen Feststellungen umgehend den Notruf 110.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.