Polizeibericht Augsburg und Region vom 10.08.2026

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Presse Augsburg
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Oberhausen – Polizei ermittelt u.a. wegen Urkundenfälschung und Besitz von Betäubungsmitteln
Am Freitag (07.08.2026) kontrollierten Polizeibeamte in der Donauwörther Straße einen 41-jährigen Pkw-Fahrer, der mit gefälschten Dokumenten und einer erheblichen Menge Betäubungsmittel unterwegs war.

Gegen 16.50 Uhr unterzogen die Beamten das Fahrzeug auf Höhe einer Tankstelle einer Verkehrskontrolle. Der 41-jährige Fahrer wies sich dabei mit einem gefälschten Führerschein sowie einem gefälschten Ausweisdokument aus. Wie sich bei den weiteren Überprüfungen herausstellte, war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Im weiteren Verlauf stießen die Polizisten auf eine erhebliche Menge Betäubungsmittel. Im Fahrzeug wurden Heroin im mittleren dreistelligen Grammbereich sowie geringe Mengen Kokain und Crack aufgefunden und sichergestellt.

Die Polizeibeamten nahmen den 41-Jährigen vorläufig fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen u.a. Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und setzte diesen in Vollzug.

Der 41-jährige Tatverdächtige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.


Stadtgebiet – Polizei ermittelt wegen Betrugsversuchen am Telefon
Am Freitag (07.08.2026) kam es im Stadtgebiet zu mehreren Betrugsversuchen durch sogenannte Schockanrufe.

In allen Fällen gaben sich die Anrufer am Telefon als Angehörige aus, die angeblich einen schweren Verkehrsunfall gehabt hätten oder schwer verletzt im Krankenhaus lägen. Im weiteren Verlauf übernahmen vermeintliche Staatsanwälte oder Richter das Gespräch und forderten Geld- bzw. Kautionszahlungen im fünfstelligen Bereich.

Die angerufenen Bürgerinnen und Bürger reagierten jedoch vorbildlich: Sie erkannten die Betrugsabsicht, beendeten die Telefonate rechtzeitig und verständigten die Polizei. Es entstand kein Vermögensschaden.

Die Polizei ermittelt nun wegen dem Verdacht von Betrugsversuchen.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang erneut:

Legen Sie bei derartigen Anrufen sofort auf.

Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über Ihre finanziellen Verhältnisse oder Wertsachen.

Vergewissern Sie sich unter der Ihnen bekannten Rufnummer direkt bei Ihren Angehörigen.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen. Die Polizei oder Justiz fordert niemals Kautionszahlungen am Telefon.

Hinweis auf Präventionsangebote vor Ort:

Persönliche Beratung und wertvolle Tipps zum Schutz vor Call-Center-Betrug erhalten Sie zudem bei den Aktionstagen der Mobilen Wache der Polizei:

17.08.2026 (13.30 – 16.30 Uhr) in Königsbrunn (Königsallee 1)

18.08.2026 (09.30 – 12.30 Uhr) in Augsburg (vor der City-Galerie)

19.08.2026 (12.30 – 15.30 Uhr) in Mering (Marktplatz)


Stadtgebiet – Polizei ermittelt wegen Liebesbetrug („Love-Scamming“)
Ein 73-jähriger Mann wurde im Verlauf des vergangenen Jahres Opfer eines sogenannten Love-Scamming-Falles und verlor dabei einen fünfstelligen Geldbetrag.

Seit rund einem Jahr stand der Geschädigte über soziale Netzwerke in regelmäßigem Kontakt mit einer bislang unbekannten Person. Der Täter täuschte dem Mann dabei eine Liebesbeziehung vor. Unter diesem Vorwand gelang es dem Betrüger, den Mann im Laufe der Zeit zur Übermittlung von Guthabenkarten im Gesamtwert von einem niedrigen fünfstelligen Betrag zu veranlassen.

Erst im Nachgang erstattete der Mann Anzeige bei der Polizei.

Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen dem Verdacht des Betrugs.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor den Gefahren des „Love- oder Romance-Scamming“:

Misstrauisch bleiben: Seien Sie vorsichtig bei Bekanntschaften aus dem Internet, die schnell große Gefühle beteuern, eine persönliche Begegnung jedoch immer wieder unter Ausreden verschieben.

Kein Geld überweisen: Überweisen Sie niemals Geld und übermitteln Sie keine Gutscheincodes (z. B. Steam, Apple, Paysafecard) an Personen, die Sie noch nie persönlich getroffen haben.

Beweise sichern & Hilfe holen: Brechen Sie den Kontakt sofort ab, sichern Sie den Chatverlauf sowie Zahlungsnachweise und erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei.


Lechhausen – Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs nach Zusammenstoß

Am Sonntag (09.08.2026) kam es auf der Lechhauser Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Mofa und einem Pkw.

Gegen 18.30 Uhr befuhr ein 68-jähriger Mann mit seinem Mofa die Ulrichsbrücke in Richtung Norden auf dem rechten Fahrstreifen. Als er aufgrund einer Spurverengung auf den linken Fahrstreifen wechseln wollte, übersah er den dort fahrenden Pkw einer 25-Jährigen. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Polizeiinspektion Augsburg Ost beim 68-jährigen Mofafahrer eine Alkoholisierung fest. Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme an.

Die Polizeiinspektion Augsburg Ost ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Der 68-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.


Lechhausen –Polizei ermittelt u.a. wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort

In der Nacht auf Samstag (08.08.2026) verursachte ein 17-Jähriger mit dem Pkw seiner Mutter einen Verkehrsunfall und flüchtete im Anschluss.

Gegen 01.25 Uhr meldeten Zeugen ein stark beschädigtes Fahrzeug sowie Trümmerteile im Bereich der Steinmetzstraße. Die eingetroffene Streife stellte fest, dass ein Pkw zuvor gegen einen geparkten Kleintransporter und einen weiteren Pkw geprallt war. Der Unfallverursacher flüchtete von der Unfallstelle, obwohl an seinem Fahrzeug mutmaßlich ein Vorderreifen fehlte und er auf der bloßen Felge weiterfuhr.

Rund 200 Meter weiter entdeckten die Beamten den abgestellten, massiv beschädigten Pkw. Der Fahrzeughalter konnte ermittelt werden; als mutmaßlicher Fahrer stellte sich der 17-jährige Sohn heraus, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und unter Alkoholeinfluss stand. Am darauffolgenden Tag erschien der Jugendliche in Begleitung eines Erziehungsberichtigen auf der Dienststelle und legte ein Geständnis ab. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 27.000 Euro.

Die Polizeiinspektion Augsburg Ost ermittelt nun u.a. wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Der 17-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.


Universitätsviertel / B17 – Polizei ermittelt u.a. wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen

In der Nacht auf Samstag (08.08.2026) entzog sich ein 17-jähriger Autofahrer einer Polizeikontrolle und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die B17.

Gegen 02.24 Uhr fiel einer Streifenbesatzung in der Rumplerstraße ein Pkw auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Anstatt auf die Anhaltesignale der Polizei zu reagieren, beschleunigte der Fahrer auf die B17 in Richtung Norden und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Auf Höhe Gersthofen konnte das Fahrzeugzeug kontrolliert verlangsamt und gestoppt werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 17-Jährige den Pkw heimlich genutzt hatte und lediglich im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse A1 war. Zudem konnte eine Alkoholisierung festgestellt werden.

Zu einem Sachschaden kam es nicht.

Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein und ordnete eine Blutentnahme an.

Die Polizeiinspektion Augsburg Süd ermittelt nun u.a. wegen einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen.

Der 17-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.


Kriegshaber – Polizei ermittelt u.a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte

In der Nacht auf Montag (10.08.2026) griff ein randalierender Mann Polizeibeamte während eines Einsatzes an.

Gegen 03.18 Uhr wurde die Polizei wegen einer Streitigkeit in die Semmelweisstraße gerufen. Beim Eintreffen der Streifen zeigte sich ein 64-jähriger Anwohner aggressiv und deutlich alkoholisiert. Als die Beamten den Mann zur Unterbindung weiterer Angriffe fesseln wollten, leistete dieser massiven Widerstand und musste zu Boden gebracht werden.

Während des anschließenden Transports bedrohte und beleidigte der 64-Jährige die Beamten fortlaufend. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands wurde der Mann in ein Fachkrankenhaus eingewiesen. Die beteiligten Polizeibeamten blieben unverletzt.

Die Polizeiinspektion Augsburg West ermittelt nun u.a. wegen dem Verdacht des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

Der 64-Jährige besitzt die kroatische Staatsangehörigkeit.


Hammerschmiede – Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung an mehreren Fahrzeugen – Zeugen gesucht

Im Zeitraum von Samstag (08.08.2026) bis Sonntag (09.08.2026) wurden im Stadtteil Hammerschmiede mehrere Pkw mutwillig beschädigt.

Zwischen Samstag, 22.30 Uhr, und Sonntag, 09.00 Uhr, zerkratzte ein bislang unbekannter Täter neun ordnungsgemäß geparkte Pkw jeweils auf der rechten Fahrzeugseite. Die Tatorte erstrecken sich über die Schweriner Straße, die Magdeburger Straße sowie die Dr.-Schmelzing-Straße. Der entstandene Gesamtsachschaden wird derzeit auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Die Polizeiinspektion Augsburg Ost hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0821/323-2310 zu melden.


REGIONAL

Schwabmünchen – Kriminalpolizei ermittelt wegen Brand von Pkw
 

In der Nacht auf Sonntag (09.08.2026) geriet in der Nußbaumstraße ein geparkter Pkw in Brand.

Gegen 23.34 Uhr bemerkte ein Anwohner Flammen an einem am Straßenrand geparkten Geländewagen. Der Zeuge versuchte umgehend, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, und verständigte die Freiwillige Feuerwehr Schwabmünchen, die das Feuer schließlich vollständig löschen konnte. Der Sachschaden an dem geparkten Fahrzeug wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Augsburg hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen, da eine vorsätzliche Brandstiftung derzeit nicht ausgeschlossen werden kann.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0821/323-3821 zu melden.


B466 Oettingen / Westheim – Polizei ermittelt nach tödlichem Verkehrsunfall

Am Samstag (08.08.2026) kam es auf der B 466 zwischen Oettingen und Westheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen ums Leben kamen.

Gegen 17.00 Uhr befuhr ein 54-jähriger Mann mit einem Kleintransporter die Bundesstraße. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet das Fahrzeug zunächst nach links auf das Bankett, geriet anschließend ins Schleudern und kam schließlich nach rechts von der Fahrbahn ab, wo es frontal gegen einen Baum prallte.

Der 54-jährige Fahrer sowie seine 75-jährige Beifahrerin wurden durch den Zusammenstoß im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlagen beide Insassen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Am Kleintransporter entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 22.000 Euro.

Zur genauen Klärung der Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft Augsburg die Hinzuziehung eines unfallanalytischen Gutachters an.

Die B 466 wurde für die Dauer der Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme bis etwa 20.45 Uhr komplett gesperrt.

Die Polizeiinspektion Nördlingen ermittelt nun die Unfallursache.


B300 Dasing / Friedberg – Polizei ermittelt nach tödlichem Verkehrsunfall

Am Sonntag (09.08.2026) kam es auf der B300 auf Höhe Oberzell zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verunglückte.

Gegen 15.30 Uhr befuhr ein 58-jähriger Mann mit seinem Pkw die B300 in Fahrtrichtung Friedberg. Zur selben Zeit war ein 52-jähriger Motorradfahrer mit seinem Motorrad in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zwischen den beiden Fahrzeugen zu einem Frontalzusammenstoß.

Der 52-jährige Motorradfahrer erlitt durch die Kollision schwerste Verletzungen und erlag diesen noch an der Unfallstelle. Der 58-jährige Autofahrer wurde leicht verletzt und wurde vom Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in einer Gesamthöhe von rund 10.500 Euro. Weder der Pkw noch das Motorrad waren nach dem Zusammenstoß fahrbereit.

Zur Erforschung der genauen Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft Augsburg unter anderem die Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens sowie die Sicherstellung beider Fahrzeuge an.

Für die Dauer der Unfallaufnahme, die Gutachtenerstellung, das Abschleppen der Fahrzeuge sowie die anschließende Fahrbahnreinigung musste die B300 bis etwa 19.30 Uhr komplett gesperrt werden.

Die Polizeiinspektion Friedberg ermittelt nun den Unfallhergang.

Beide Unfallbeteiligten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.


Fünfstetten / Donauwörth / Rain – Verkehrspolizei Donauwörth misst die Geschwindigkeit an mehreren Örtlichkeiten

Am Freitag, 07.08.2026, kontrollierte die Verkehrspolizeiinspektion Donauwörth die Geschwindigkeit an der Kreisstraße DON 20, bei Fünfstetten. Insgesamt wurden hierbei 61 Fahrzeuglenker bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung betroffen. 48 Fahrzeugführer befanden sich im Anzeigenbereich und davon müssen 2 Fahrzeugführer mit einem Fahrverbot rechnen. Den traurigen Spitzenwert erreichte ein VW-Fahrer aus dem Zulassungsbezirk Donau-Ries mit 169 km/h. Diesen erwarten nun 1200 Euro Geldbuße, 2 Punkte im Fahrzeugregister und ein zweimonatiges Fahrverbot.

Am Samstag, 08.08.2026, wurde die Geschwindigkeit an der Bundesstraße 2 bei Donauwörth gemessen. Hierbei mussten 113 Fahrzeuglenker wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung beanstandet werden. 36 Fahrzeugführer befanden sich im Anzeigenbereich und davon müssen ebenfalls zwei Fahrzeugführer mit einem Fahrverbot rechnen. An dieser Messstelle erreichte ein Mercedes-Fahrer aus dem Zulassungsbezirk Donau-Ries den traurigen Spitzenwert von 177 km/h. Diesen erwarten ebenfalls 1200 Euro Geldbuße, 2 Punkte im Fahrzeugregister und ein zweimonatiges Fahrverbot.

Eine weitere Geschwindigkeitsmessung wurde am Sonntag, 09.08.2026, an der B16 Höhe Staudheim durchgeführt. Im Rahmen der Messaktion wurden 84 Fahrzeuglenker beanstandet. 47 Fahrzeugführer erwartet eine Anzeige wegen überhöhter Geschwindigkeit, wobei zwei davon ein Fahrverbot erwartet. Der traurige Spitzenwert in diesem Fall erreichte ein Pkw, ebenfalls aus dem Zulassungsbereich Donau-Ries, mit einer Geschwindigkeit von 159 km/h.

 

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.