Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus im Nürnberger Norden sind elf Menschen wegen Rauchgasvergiftungen oder Kreislaufproblemen medizinisch versorgt worden.
Ein Anwohner alarmierte am Sonntag, 8. November 2026, kurz nach 4 Uhr die Feuerwehr, nachdem er in dem Gebäude an der Gärtnerstraße Rauchgeruch wahrgenommen hatte. Die Einsatzkräfte stellten im Keller des Hauses einen Brand fest. Wegen der starken Rauchentwicklung konnten einige Bewohner das Gebäude nicht selbstständig verlassen.
Die Feuerwehr brachte die Menschen aus dem Gebäude und setzte dabei auch eine Drehleiter ein, um Bewohner von den Balkonen ihrer Wohnungen zu holen. Die Einsatzkräfte brachten den Kellerbrand unter Kontrolle und löschten ihn. Neben der Feuerwehr waren auch Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.
Bewohner können zunächst nicht zurück
Nach dem Brand können die Bewohner vorerst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Nach Einschätzung der Feuerwehr soll dies gegen Mittag wieder möglich sein. Wie hoch der Sachschaden ist, steht bislang nicht fest.
Auch die Ursache des Feuers ist noch unklar. Der Brandort kann derzeit nicht betreten werden, weshalb die Polizei das Kellergeschoss versiegelt hat. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.
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