Das Freitagabend-Spiel gegen Bremerhaven war für die Augsburger Panther eine schwierige und zähe Angelegenheit. Am Ende konnte sich der AEV aber dann doch mit einem 3:0 die nächsten drei Punkte holen.
Nach der Derbyniederlage in München am Sonntag ging es für die Augsburger Panther am Freitagabend darum, die nächsten Punkte vor heimischer Kulisse einzufahren. Die Schwaben taten sich gegen ein dezimiertes Team aus Bremerhaven lange schwer. Trotz insgesamt sieben Ausfällen standen die Fischtown Pinguins vor ihrem guten Schlussmann Gudlevskis stabil, Schüsse, die auf das Tor kamen, konnte der Lette entschärfen. Da auch die Hausherren eine starke Defensivleistung boten, musste auch Ancicka in den ersten zwanzig Minuten die Scheibe nicht aus dem Netz fischen.
Augsburgs neuer, aus Köln gekommener Schlussmann bekam dann im Mitteldrittel die Aufmerksamkeit, die im ersten Durchgang seinem Gegenüber zuteil wurde. Weil beide Torhüter, unterstützt durch eine insgesamt sehr ordentliche Abwehrarbeit ihrer Vorderleute, einen guten Tag erwischten, ging es auch in die zweite Pause, ohne dass ein Treffer gefallen war.
Busdekker bricht den Bann
Jetzt war klar, der erste Treffer konnte die Entscheidung bringen, und so kam es dann auch. Keine drei Minuten waren nach dem zweiten Pausentee gespielt, ehe Busdekker die Scheibe aus halblinker Position durch die Beine von Gudlevskis hindurch zur Augsburger Führung einschießen konnte (43.). Der Goalie der Norddeutschen hinterließ in dieser Szene keinen sonderlich glücklichen Eindruck. Den Panthern war dies aber egal, nun mussten die Gäste aufmachen, wenn sie im Curt-Frenzel-Stadion Zählbares fischen wollten. Pinguins-Coach Sulzer zog in der Schlussphase seinen Keeper zugunsten eines weiteren Feldspielers, statt des Ausgleichs sollte aber die endgültige Entscheidung fallen. Wright und Blank sorgten mit ihren Treffern in das verwaiste Tor für den 3:0-Endstand und drei wichtige Punkte. Spieler des Spiels war aber auf Augsburger Seite Tobias Ancicka mit seinem ersten Spiel ohne Gegentreffer im AEV-Trikot.
Ausblick: Auswärtsspiel in Krefeld
Am Sonntag geht es dann beim Wiederaufsteiger Krefeld Pinguine weiter, keine ganz leichte Aufgabe. Der KEV hatte am Donnerstag bereits mit 5:2 in Frankfurt seinen vierten Saisonsieg gefeiert. Nach sieben Spieltagen stehen sie damit auf Rang 5 im Eishockeyoberhaus, Augsburg ist aktuell Achter.

