Bundespolizei zieht positive Oktoberfest-Bilanz

Alfred Ingerl
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Während des 191. Münchner Oktoberfestes registrierte die Bundespolizei 441 Straftaten – neun Prozent weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Überfüllungssituationen an den Bahnhöfen blieben aus.

Bis zu 230 Einsatzkräfte im Bahnbereich

Über 16 Tage hinweg war die Bundespolizei insbesondere am Münchner Hauptbahnhof, am Haltepunkt Hackerbrücke und auf der S-Bahn-Stammstrecke präsent. Zu Spitzenzeiten waren dort bis zu 230 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten im Einsatz. Die Lage an den Schwerpunkten blieb trotz des hohen Besucheraufkommens insgesamt geordnet.

Nach Angaben der Bundespolizei bewährte sich vor allem die enge Abstimmung mit DB Sicherheit, den benachbarten Inspektionen des Polizeipräsidiums München und weiteren Sicherheitspartnern. An den besonders stark frequentierten Zeiten setzten die Einsatzkräfte zudem auf direkte Kommunikation mit den Wiesnbesucherinnen und -besuchern. An der Hackerbrücke unterstützten Kommunikationskräfte die Information der Reisenden mit einem Lautsprecherkraftwagen und gezielten Durchsagen.

Weniger Körperverletzungen, mehr Angriffe auf Einsatzkräfte

Insgesamt erfasste die Bundespolizei 441 Straftaten. Im Vorjahr waren es im vergleichbaren Zeitraum 482 Fälle. Die Zahl der Körperverletzungen sank von 94 auf 69, darunter waren 13 gefährliche Körperverletzungen. Im Vorjahr hatte es 19 solcher Fälle gegeben.

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Gleichzeitig wurden mehr Straftaten gegen Einsatzkräfte registriert. Die Zahl der Widerstände stieg von zehn auf 15, die der tätlichen Angriffe von drei auf sieben. Außerdem erfasste die Bundespolizei eine Sexualstraftat, 61 Diebstähle, 41 Beleidigungen und 70 Sachbeschädigungen.

20 Fälle mit Personen im Gleis

Während des Oktoberfests nahmen Einsatzkräfte 28 Personen fest oder in Gewahrsam und erteilten 220 Platzverweise. In 216 Fällen leisteten sie Erste Hilfe, häufig bei Personen, die wegen starken Alkoholkonsums Unterstützung benötigten. Zudem griffen Bundespolizistinnen und Bundespolizisten in 106 Fällen ein, um Streitigkeiten zu beenden oder eine weitere Eskalation zu verhindern.

Insgesamt registrierte die Bundespolizei 20 Fälle, in denen Personen in den Gleisbereich gelangten. Wegen sieben gefährlicher Eingriffe in den Bahnverkehr wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Endgültige Bilanz folgt

Einsatzkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet unterstützten die Bundespolizeiinspektion München bei der Bewältigung des Oktoberfesteinsatzes. Einsatzleiter Steffen Quaas zog eine vorläufig positive Bilanz und dankte den beteiligten Kräften für ihren Einsatz sowie die Zusammenarbeit vor Ort. Die endgültige Bilanz soll nach Abschluss und Auswertung des Einsatzes vorliegen.

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Dieser Beitrag wurde unter Einsatz Künstlicher Intelligenz erstellt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.