Jedes Jahr tritt der FC Augsburg in der Sommervorbereitung einmal in der eigenen Arena an. Am Samstag geb es gegen den italienischen Erstligisten US Sassuolo Calcio einen 3:2-Sieg. Am sogenannten Familienspieltag bewiesen auch die Fans Ausdauer.
Nach einer anstrengenden Woche im Trainingslager am Achensee (Tirol) empfing der FC Augsburg den italienischen Erstligisten US Sassuolo in der WWK Arena. Das Team aus der Emilia-Romagna (nahe Modena) war in der vergangenen Spielzeit Elfter in der Serie A geworden, ein internationaler Gegner mit Format für die Mannschaft von Trainer Manuel Baum. Früh bekam der Bundesligist dies zu spüren. Nach einem klaren Foul von Banks hatte der Schiedsrichter auf Elfmeter entschieden, Pinamonti verwandelte zur Gästeführung (6.). Augsburg tat sich gegen gut organisierte Gäste lange schwer. Als Torhüter Dahmen bei einem Aufbaufehler seiner Vorderleute viel zu weit vor dem eigenen Gehäuse gestanden hatte, hatte Volpato wenig Mühe um den Ball zum 0:2 im leeren Tor unterzubringen (31.).
FCA meldet sich zurück
Noch vor der Pause meldete sich der FCA aber endgültig im Spiel an. Fellhauer konnte für die Hausherren nach einer Wolf-Flanke per Kopf den Anschluss herstellen (35.), wenig später hob Kade den Ball über Sassuolos Schlussmann Muric zum Ausgleich in die Maschen (43.)
Nach dem Seitenwechsel waren die Fuggerstädter das tonangebende Team. Nach einer eher schwachen halben Stunde zu Beginn zeigten sie sich deutlich verbessert. Der verdiente Lohn war das 3:2 durch Neuzugang Hennes Behrens (50.). Auch wenn beide Teams im Verlauf der zweiten Halbzeit reichlich wechselten, Augsburg zeigte sich weiter angriffsfreudig. Besonders Angreifer Ugundu gelang es immer wieder sich in Szene zu setzen, wirklich Durchschlagkraft hatte aber keine seiner Aktionen. So blieb es am Ende beim Sieg für die Schwaben.
Auch Fans beweisen Stehvermögen

Im Anschluss musste die Mannschaft aber noch einen Marathon am Stift bestehen. Bei einer Autogrammaktion wurden Plakate unterschrieben. Doch nicht nur die Kicker bewiesen dabei Ausdauer. Viele Fans warteten bei hohen Temperaturen weit über eine Stunde in der Warteschlage, bis sie an der Reihe waren und eines der begehrten Plakate in Händen halten konnten.
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