Versuchtes Tötungsdelikt in Aufhausen: Messerangriff auf Security-Mitarbeiter abgewehrt

Alfred Ingerl
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Am Mittwochabend, dem 25. März 2026, ereignete sich in einer Asylbewerberunterkunft an der Marie-Curie-Straße in Aufhausen eine heftige Auseinandersetzung. Ein 51-jähriger Bewohner geriet mit einem 43-jährigen Security-Mitarbeiter aneinander. Die Kriminalpolizei Erding untersucht den Fall wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Konflikt in der Asylunterkunft eskaliert

Gegen 22:00 Uhr suchte der Sicherheitsmitarbeiter das Zimmer des Tatverdächtigen auf, um darauf hinzuweisen, dass ein ebenfalls anwesender Bekannter den Raum verlassen muss. Laut Hausordnung sind Besuche zur Nachtzeit nicht gestattet. Der 51-jährige, ein ukrainischer Staatsbürger, verweigerte die Bitte und reagierte verbal aggressiv. Daraufhin holte der Security-Mitarbeiter einen Kollegen zur Unterstützung.

Übergriff vereitelt

Beim erneuten Betreten des Zimmers und nach einer weiteren Aufforderung zückte der Tatverdächtige ein Messer und versuchte, den afghanischen Sicherheitsmann anzugreifen. Glücklicherweise konnte dieser den Angriff erfolgreich abwehren und blieb unverletzt. Gemeinsam mit einem Kollegen und einer Bewohnerin wurde der alkoholisierte Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Rechtliche Konsequenzen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut wurde der 51-Jährige heute einem Haftrichter vorgeführt. Nach Erlass eines Haftbefehls erfolgte die Überstellung des Mannes in eine Justizvollzugsanstalt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.