Am frühen Samstagmorgen machte ein Jagdpächter im Waldgebiet bei Wollmetshofen eine beunruhigende Entdeckung: Etwa 300 Meter vom Ort entfernt fand er frische Spuren illegaler Jagd. Ein Reh war an Ort und Stelle ausgenommen worden – Innereien und frische Blutspuren („Schweiß“) lagen noch gut sichtbar im Wald.
Wiederholungstat im gleichen Gebiet
Besonders brisant: Es ist bereits das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit, dass in diesem Waldgebiet Jagdwilderei festgestellt wurde. Die Polizei geht davon aus, dass ein bislang unbekannter Täter gezielt und mit Vorsatz gehandelt hat. Solche Taten stellen nicht nur eine massive Straftat dar, sondern gefährden auch das ökologische Gleichgewicht und die Sicherheit im Wald.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizeiinspektion Zusmarshausen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 08291/1890-0 entgegen.


