68-jähriger Schweizer ertrinkt im Chiemsee: Tragischer Unfall ohne Fremdeinwirkung

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

An einem Freitagnachmittag, dem 26. Juni 2026, ereignete sich ein tragischer Unfall auf dem Chiemsee im Landkreis Traunstein. Ein 68-jähriger Mann verlor dabei sein Leben. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein haben bisher keine Anzeichen für Fremdeinwirkung ergeben. Alles deutet auf einen tragischen Unglücksfall hin.

Unfall auf dem Chiemsee

Der 68-Jährige war zusammen mit einer Angehörigen gegen 14:40 Uhr mit einem Elektroboot auf dem Chiemsee unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen bereitete sich der Mann darauf vor, vom Boot aus schwimmen zu gehen. Dabei geriet er aus ungeklärten Gründen ins Wasser und wurde kurz darauf von seiner Begleitung aus den Augen verloren.

Schnelles Eingreifen der Rettungskräfte

Aufmerksame Badegäste alarmierten schnell den Rettungsdienst und die Polizei. Einsatzkräfte der DLRG und der Wasserwacht Prien suchten den See ab und fanden den Mann noch am selben Abend leblos im Wasser. Ein herbeigerufener Arzt konnte nur noch den Tod des 68-jährigen Mannes mit Schweizer Staatsangehörigkeit feststellen.

Kriseninterventionsteam im Einsatz

Die Angehörige des Verstorbenen wurde sofort von einem Kriseninterventionsteam betreut. Vor Ort übernahm der Kriminaldauerdienst (KDD) der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die Ermittlungen. Bislang haben sich keine Hinweise auf eine Beteiligung Dritter ergeben. Die Ermittler stufen den Vorfall momentan als tragischen Unglücksfall ein.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.