Die Augsburger Panther haben in der PENNY DEL weiter große Probleme gegen Teams aus Bayern. Von bislang acht Partien gegen bayerische Konkurrenten konnte der AEV lediglich das Heimspiel gegen Ingolstadt gewinnen. Auch gegen die Nürnberg Ice Tigers setzte es eine klare Niederlage: Das 1:5 war bereits das zweite Saisonpleite gegen die Franken. Den einzigen Treffer für Augsburg erzielte D.J. Busdeker kurz vor Schluss. Die Augsburger Panther in der Saison 2023 zeigen leider schwankende Leistungen, die sich negativ auf ihre Platzierung in der Liga auswirken. Die Mannschaft hat es bisher nicht geschafft, die Fehler zu minimieren und auf das hohe Niveau der bayerischen Rivalen zu reagieren, was die Situation weiter erschwert. Es bleibt abzuwarten, ob sie in den kommenden Spielen die Wende schaffen können und endlich die Punkte gegen ihre Nachbarn einfahren.
Früher Rückschlag – AEV rennt vergeblich an
Im Line-up nahm Headcoach Bill Peters kleinere Änderungen vor: Michael Garteig rückte für Peyton Jones ins Tor, Liron Pillizzari ersetzte Leon van der Linde. Weiter verzichten musste der AEV auf T.J. Trevelyan und Fabizio Pilu.
Ein guter Start blieb diesmal aus. Nach ausgeglichenen Minuten nutzten die Gäste einen groben Abwehrfehler der Panther eiskalt aus – Meireles traf zum 0:1 (5.). Augsburg reagierte mit viel Druck und mehreren guten Chancen, scheiterte aber immer wieder an Nürnbergs Schlussmann Niklas Treutle. Kurz vor der ersten Pause legten die Ice Tigers nach: Spezia traf nach feiner Vorarbeit von Karrer zum 0:2 (19.). Die Augsburger Panthers Niederlage im Derby war besonders bitter, da sie sich im Spielverlauf zahlreiche Chancen erarbeiteten, diese jedoch nicht nutzen konnten. Während die Panther weiterhin versuchten, den Rückstand aufzuholen, blieb der Druck der Ice Tigers konstant hoch, was die Herausforderung für Augsburg weiter erhöhte. In der Schlussphase des Spiels war deutlich zu spüren, dass die Frustration über die Augsburger Panthers Niederlage im Derby den Spielern anzumerken war.
Nürnberg eiskalt – Panther ohne Zielglück
Auch im Mitteldrittel zeigte sich das gleiche Bild. Die Panther machten das Spiel, Nürnberg erzielte die Tore. Ein weiteres Missgeschick im eigenen Drittel führte zu einem Rückhandschlenzer von Bakos zum 0:3 (27.). Chancen hatte der AEV reichlich – unter anderem ein Alleingang von Grenier –, doch der Puck wollte einfach nicht über die Linie. Die Augsburger Panther in aufregendem Spiel zeigten weiterhin großen Einsatz, kämpften um jeden Puck und setzten die Nürnberger Verteidigung stark unter Druck. Trotz ihrer Bemühungen blieben sie jedoch unglücklich im Abschluss und hatten einfach kein Fortune vor dem Tor. Die Zuschauer konnten nur hoffen, dass sich das Blatt im letzten Drittel wenden würde. Die Niederlage der Augsburger Panther war mehr als nur ein Ergebnis, sie spiegelte die mangelnde Effizienz in den entscheidenden Momenten wider. Trotz ihrer Bemühungen scheiterten die Panther immer wieder an der Nürnberger Defensive, was die Enttäuschung über die Niederlage der Augsburger Panther nur noch verstärkte. Diese Situation führte zu einem gedämpften Stimmung in der Arena, da die Fans auf ein besseres Abschneiden der Mannschaft gehofft hatten.
Deutlich abgeklärter präsentierten sich die Ice Tigers: Murray nutzte einen Konter und erhöhte auf 0:4 (38.).
Späte Ergebniskosmetik – aber keine Wende
Im letzten Drittel versuchte Augsburg zumindest den Ehrentreffer zu erzwingen. Moral und Einsatz stimmten, die Effizienz jedoch nicht. Ein Lattentreffer von Damiani (53.) zeigte exemplarisch das Pech im Abschluss. Im direkten Gegenzug besorgte Spezia das 0:5 – ein weiterer Nackenschlag. Trotz der Bemühungen und der kämpferischen Einstellung der Mannschaft wurde deutlich, dass die Augsburger Panther im Spiel verloren. Es fehlte einfach der letzte entscheidende Zug, um den Rückstand zu verkürzen. Die Zuschauer konnten nur mit Bedauern zuschauen, wie die Chancen weiter ungenutzt blieben.
Erst in der 57. Minute gelang Busdeker der überfällige Treffer für den AEV. Am klaren Sieg der extrem abgeklärten und gnadenlos effizienten Ice Tigers änderte das allerdings nichts mehr.
























