Augsburg/Donauwörth – Hoher Besuch aus dem britischen Königshaus in der Region? Prinz William soll unbestätigten Presse-Augsburg-Informationen zufolge vor wenigen Wochen mit einem Flugzeug am Regionalairport Augsburg-Mühlhausen gelandet sein, um anschließend per Helikopter zum Airbus Helicopters-Werk in Donauwörth zu fliegen. Nur wenige Stunden später hob sein Privatjet den Informationen zufolge wieder vom Flugplatz Mühlhausen ab.

Eine offizielle Bestätigung der möglichen Reise nach Bayern gibt es bislang nicht. Airbus Helicopters wollte sich auf Nachfrage von Presse Augsburg nicht zur Angelegenheit äußern. Auch die Hintergründe seines möglichen Besuchs bleiben unklar, doch vieles deutet darauf hin, dass es sich um eine Herzensangelegenheit des britischen Thronfolgers handelt.
Ein Prinz mit Pilotenerfahrung
Prinz William ist ein erfahrener Pilot. Zwischen 2009 und 2010 absolvierte er eine 20-monatige Ausbildung zum Hubschrauberpiloten an der Defence Helicopter Flying School der Royal Air Force in England. Danach diente er bis 2013 in einer “Search and Rescue”-Einheit auf dem RAF-Stützpunkt Valley in Wales. In dieser Zeit bewies er mehrfach sein Können, unter anderem bei der Rettung von Schiffbrüchigen im Jahr 2011.
Obwohl er seine militärische Karriere 2013 beendete, blieb seine Leidenschaft für das Fliegen ungebrochen. Die königliche Familie zeigte sich 2017 bei einem Besuch des Airbus-Werks in Hamburg besonders interessiert an der Flugzeug- und Hubschrauberproduktion. Im September 2024 besuchte er die Eröffnung des neuen Airbus Helicopters-Hauptsitzes in Oxford und betonte dort, wie sehr er das Fliegen vermisse. Vielleicht gab es hier auch eine Einladung für einen Besuch in Donauwörth?
Neues Hubschrauberprojekt oder privates Treffen?
Die Vermutung liegt nahe, dass William sich in Donauwörth mit Experten von Airbus Helicopters ausgetauscht hat. Dort werden unter anderem die bekannten Hubschrauber-Modelle H135 und H145 produziert, die sowohl für militärische als auch zivile Zwecke genutzt werden. Denkbar wäre, dass der Prinz sich für neue Entwicklungen im Bereich der Luftfahrt interessiert oder sich über mögliche Kooperationen mit der britischen Regierung informiert hat.
Aber auch eine ganz private Motivation könnte hinter dem Kurzbesuch stecken: Prinz William hat seine Begeisterung für die Luftfahrt bereits an seinen Sohn Prinz George weitergegeben. Zudem ist es möglich, dass er in Donauwörth notwendige Trainingsflüge im Simulator absolviert hat, um seine Pilotenlizenz nicht zu verlieren.


