Am 18. Mai 2026 kam es auf der A 7 in Fahrtrichtung Füssen, zwischen dem Autobahndreieck Allgäu und der Anschlussstelle Oy-Mittelberg, bei starkem Regen zu mehreren Verkehrsunfällen.
Erster Unfall: Mehrere Fahrzeuge kollidieren
Gegen 16:00 Uhr verlor ein 30-jähriger Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Leitpfosten am rechten Fahrbahnrand. Das beschädigte Auto kam auf dem Seitenstreifen zum Stillstand. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Kollision, als ein nachfolgender Pkw ebenfalls die Kontrolle verlor und mit dem stehenden Pkw zusammenstieß. Infolge schleuderte der auffahrende Wagen und überschlug sich. Glücklicherweise blieben sowohl die Insassen des ersten Wagens als auch der 67-jährige Fahrer des überschlagenen Fahrzeugs unverletzt. Jedoch erlitt die 62-jährige Beifahrerin mittelschwere Verletzungen. Alle Beteiligten wurden zur Untersuchung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Der Gesamtschaden der beiden Autos wird auf 30.000 Euro geschätzt.
Zweiter Unfall: Lebensgefährliche Verletzungen bei Überschlag
Gegen 16:40 Uhr ereignete sich ein weiterer schwerer Unfall auf derselben Strecke in Höhe Sulzbrunn. Ein 52-jähriger Fahrer kam nach rechts von der Fahrbahn ab und das Fahrzeug überschlug sich mehrfach. Der Fahrer wurde aus dem Wagen geschleudert und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik transportiert. Es entstand ein Sachschaden von etwa 40.000 Euro.
Vollsperrung der Autobahn und umfangreiche Einsatzmaßnahmen
Die A 7 war für die Unfallaufnahme bis ca. 18:30 Uhr komplett gesperrt. Zur Bewältigung der Vorfälle waren neben mehreren Rettungswagen und Notärzten auch ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die örtlichen Feuerwehren unterstützten mit Absicherungs- und Absperrmaßnahmen.



