Am frühen Morgen des 13. Mai 2026 ereignete sich auf der A96 in Richtung München ein schwerer Verkehrsunfall kurz vor der Anschlussstelle Holzgünz. Eine 77-jährige Autofahrerin prallte mit ihrem Fahrzeug aus unbekannten Gründen auf einen mit Leergut beladenen Lkw auf und wurde schwer verletzt.
Dramatischer Unfall mit schwerwiegenden Folgen
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto der Frau bis zur B-Säule unter den Sattelanhänger geschoben, was zu einem erheblichen Trümmerfeld auf beiden Fahrstreifen führte. Die Feuerwehr musste die eingeklemmte Fahrerin aus dem Fahrzeug befreien. Anschließend wurde sie mit schweren Verletzungen in ein nahegelegenes Klinikum gebracht, wo eine Blutentnahme angeordnet wurde. Der 45-jährige Fahrer des Lkw blieb unverletzt.
Bergung und Verkehrsbeeinträchtigung
Der beschädigte Pkw musste abgeschleppt werden, wobei die Bergungsarbeiten erschwert wurden, da der Sattelanhänger zunächst mit einem Spezialkran angehoben werden musste. Der Gesamtschaden wird auf 40.000 Euro geschätzt. Wegen der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen, inklusive der Nutzung eines Spezialkrans und eines Spezial-Lkw zur Ölspurbeseitigung, blieb die Fahrbahn in Richtung München etwa zwei Stunden lang komplett gesperrt. Danach konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.
Sicherungsmaßnahmen und Ermittlungen
Gegen 13:30 Uhr war die Unfallstelle geräumt, doch es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Die Autobahnpolizei Memmingen war mit mehreren Streifen und einem Drohnenteam zur Unfallaufnahme vor Ort. Rettungsdienst, Notarzt und die Autobahnmeisterei waren ebenfalls im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Memmingen installierte mobile Sichtschutzwände, um „Gaffer-Staus“ und mögliche Auffahrunfälle zu vermeiden. Die genauen Ermittlungen zur Unfallursache wurden von der Autobahnpolizeistation Memmingen aufgenommen.



