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Openbank ermöglicht ab sofort Handel mit Kryptowährung: Santander-Tochter wagt sich auf den Krypto-Markt

Die Openbank (das digitale Tochterunternehmen der Santander-Gruppe) stellt ihren Kunden eine neue Funktion zur Verfügung. Es ist ab sofort möglich, eine Reihe von ausgewählten Kryptowährungen direkt durch die Nutzung des Online Bankings der Openbank zu handeln. Der Zeitpunkt könnte nicht passender gewählt sein, denn die neue MiCA-Regulierung bringt gleichzeitig einheitliche Krypto-Rahmenbedingungen für den EU-Raum.   

Die Openbank erweitert ihr hauseigenes Investmentangebot um dezentrale Vermögenswerte. Die Kunden der Santander-Tochter haben ab sofort die Möglichkeit, bekannte Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum direkt mithilfe der Openbank Banking-Applikation zu kaufen, zu verkaufen oder in diese zu investieren. Es nicht nötig, auf eine neue Plattform umzusteigen und es greifen die gewohnten Bank-Sicherheitsmechanismen auf höchstem Niveau. 

Das Bankunternehmen richtet sich damit klar an eine stetig wachsende Zielgruppe. In Deutschland besitzen laut aktuellen Schätzungen mittlerweile circa 11 % der Bevölkerung Kryptowährung. Zudem denken viele Einwohner Deutschlands darüber nach, in diese zu investieren. Gleichzeitig verlagert sich der Handel mit Kryptowährungen in zunehmend besser regulierte Umgebungen, in welchen “KYC”- und “AML-Prozesse”, transparente Informationspflichten und geprüfte Verwahrung vorausgesetzt werden.

So gelingt der Einstieg: Orientierung auf einem dynamischen Markt

Viele Deutsche spielen mit dem Gedanken, in eine Kryptowährung zu investieren, sind sich jedoch nicht sicher, wie sich der Einstieg bestmöglich meistern lässt. 

Der Krypto-Markt bleibt auch weiterhin sehr volatil und die Auswahl an dezentralen Vermögenswerten gestaltet sich riesig. Um sich vorab einen ordentlichen Überblick hinsichtlich des Marktes zu verschaffen, können Marktvergleiche, “On-Chain-Indikatoren” und “Research-Berichte” ausgewertet werden. Im Internet lassen sich unabhängige Berichte sowie Vergleichsportale finden, welche beste Kryptos und Blockchain-Projekte vorstellen und den Einsatzbereich sowie die Risiken übersichtlich einordnen. Neulingen wird dazu geraten, zu Beginn kleinere Ticketgrößen zu erwerben. Zudem sollte ein realistischer Zeitraum für die Anlage festgelegt werden. 

Für Fortgeschrittene lohnt sich stets der Blick auf die Liquidität, die Gebühren, die Verwahrmodelle und steuerliche Aspekte

Das bietet die Openbank ihren Kunden: MiCA-Regulierung als Antrieb

Die Openbank integriert den Handel mit Kryptowährung direkt in die bereits bestehende Online Banking Umgebung. Die Gebührenmodelle orientieren sich an klassischen “Brokerage-Strukturen” und die Verwahrung erfolgt in geprüften Setups.

Aus regulatorischer Sicht bietet die neue europäische “MiCA-Verordnung” direkten Rückenwind. Seit 2024/25 gelten EU-weit einheitliche Standards hinsichtlich der Transparenz, Risikohinweisen und Governance. 

Für Bankunternehmen bedeutet die neue Regulierung eine verbesserte Planbarkeit und für die Kunden ist es nun einfacher, Angebote miteinander zu vergleichen. “MiCA” ist kein “Risikofilter”, aber ein Mindeststandard, der Informationsasymmetrien reduziert und Haftungsfragen klärt. 

Schlussendlich können Institute wie die Openbank inzwischen Krypto-Produkte in Prozesse einbinden, die Kunden bereits aus dem Handel mit regulären Wertpapieren kennen (Order-Flow, Reporting, Kostenoffenlegung).

Diese Faktoren sollten Nutzer beachten: Potenzial und die Risiken

Eine Investition in einen dezentralen Vermögenswert ist stets mit einem gewissen Risiko verbunden. Jedoch bietet sich gleichzeitig ein deutlich ersichtliches Potenzial. Diese Faktoren gilt es bei der Nutzung des neuen Service der Openbank zu beachten:

Die Vorteile:

  • Das Online Banking Vertrauensumfeld: Der Handel mit Kryptowährungen im gewohnten Bank-Framework, welches etablierte KYC- und AML-Prozesse bietet, sorgt für Sicherheit und Vertrauen.
  • Der Komfort: Es ist nicht nötig, eine Online Kryptobörse für den Handel zu nutzen. Kunden erhalten zu jeder Zeit die volle Übersicht zu ihren Fiat- und Krypto-Beständen.
  • Die Transparenz: Durch standardisierte Kostenhinweise, regelmäßiges Reporting und klare Risikohinweise wird die Transparenz erhöht.

Die Risiken:

  • Die Volatilität: Der Krypto-Markt ist von starken Kursschwankungen gezeichnet. Auch etablierte Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum unterliegen einer hohen Volatilität.
  • Die Gesamtkosten: Neben den sichtbaren Gebühren können Kosten für Spreads und Netzwerkgebühren anfallen. Es ist wichtig, stets die effektiven All-in-Kosten zu prüfen.
  • Die Verfügbarkeit von Kryptowährungen ist begrenzt: Banken starten oft mit ausgewählten Kryptowährungen. Nicht jede dezentrale Währung und jedes Feature ist verfügbar.
  • Die Sicherheitslage des Krypto-Markts: Auch in diesem Jahr (2025) kam es zu einigen Hacks und Betrugsfällen im Segment der Kryptowährungen.

Welche Vorteile bieten sich Nutzern aus Augsburg und der Region? 

Für die Einwohner Augsburgs und der gesamten Region gestaltet sich der Einstieg in die Welt der Kryptowährungen nun sehr viel einfacher. Nutzer, welche bereits über ein aktives Konto bei einer digitalen Bank wie der Openbank verfügen, können mittlerweile gänzlich ohne die Nutzung eines externen Krypto-Portals ihre ersten Erfahrungen sammeln.

Es bleibt jedoch stets wichtig, sich vor dem Handel mit Kryptowährungen ausreichend zur Lage des Marktes zu informieren. Vor dem Kauf sollte man sich über Risiken, Steuern und die Rolle von Kryptowährungen im eigenen Portfolio Gedanken machen. Zudem ist es sinnvoll, verschiedene Anbieter mithilfe eines Kostenvergleichs auszuwerten und sich darüber im Klaren zu sein, ob man kurzfristig handeln möchte oder langfristig investieren will.

Augsburg und die Region profitieren zudem von einem wachsenden FinTech Ökosystem. Regionale Start-ups und Bankunternehmen arbeiten an neuen Lösungen für die Zahlung und Anlage. In der nahen Zukunft könnte sich der Handel mit Kryptowährungen noch komfortabler gestalten. 

Kryptowährungen sichern sich ihren Platz im Mainstream-Banking

Klassische Bankinstitute stellen ihren Kunden Krypto-Dienste in der regulierten Bankumgebung bereit. Parallel entwickelt sich Europa weiter. Projekte wie der geplante digitale Euro bis hin zu neuen Stablecoins europäischer Banken sind in Planung und die MiCA-Regulierung sorgt für einheitliche Spielregeln innerhalb der EU. 

Für die Nutzer bedeutet das mehr Auswahl und bessere Standards. Gleichzeitig bleibt Eigenverantwortung wichtig. Wer investiert, sollte Marktinformationen verfolgen, Gebühren vergleichen und Sicherheitsmaßnahmen ernst nehmen. So lässt sich der Einstieg in die Welt der Kryptowährungen risikoärmer gestalten. Wer sich informiert, Kosten prüft und vorsichtig vorgeht, kann von der neuen Bankintegration profitieren. Neutrale Marktübersichten und Vergleichsportale helfen dabei, das Potenzial und die Risiken des Marktes besser zu verstehen.

Presse Augsburg
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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.

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