Zwei Jugendliche nach Gewalttat am Rödentaler Bahnhof in U-Haft wegen versuchten Totschlags und Raubes

Alfred Ingerl
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RÖDENTAL, LKR. COBURG – Nach einem brutalen Angriff am Bahnhof Rödental am Montagabend sitzen zwei Jugendliche in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Coburg und die Kriminalpolizei Coburg ermitteln wegen versuchten Totschlags und Raubes.

Angriff am Bahnhof

Gegen 18.30 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle Coburg eine gewaltsame Auseinandersetzung auf dem Parkplatz am Bahnhof. Ein 21-jähriger Mann gab der Polizei an, von mehreren Männern attackiert worden zu sein.

Brutaler Übergriff und Flucht der Täter

Nach bisherigen Erkenntnissen forderten drei Männer die Umhängetasche des Opfers. Als dieser sich weigerte, setzten die Angreifer Pfefferspray ein, schlugen ihn nieder und traten auf ihn ein. Trotz heftiger Gegenwehr gelang es ihnen nicht, die Tasche zu stehlen. Der 21-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und Prellungen, zudem wurde ein Knochenbruch am Auge festgestellt, der eine Behandlung in einer Fachklinik erforderlich machte.

Festnahme und laufende Ermittlungen

Am Montagabend konnten die Ermittler zwei Verdächtige im Alter von 17 und 18 Jahren identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft entschied ein Richter am Dienstag über die Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts. Die Kripo Coburg setzt die Ermittlungen fort, insbesondere zur Klärung der Identität eines möglichen dritten Täters.

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Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Tel.-Nr. 09561/645-0 bei der Kriminalpolizei Coburg zu melden.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.