23-Jährige in Forchheim wegen Messerattacke auf 55-Jährigen in Untersuchungshaft

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

FORCHHEIM – In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Forchheim zu einer folgenschweren Auseinandersetzung. Eine 23-jährige Frau steht im Verdacht, einen 55-jährigen Mann in seiner Wohnung mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf, und es wurden rechtliche Schritte eingeleitet.

Streit um Bargeld eskaliert

Laut den bisherigen Ermittlungen hatte der 55-jährige albanische Staatsbürger die junge Ukrainerin am späten Freitagabend in seine Wohnung eingeladen. Im Laufe der Nacht kam es zu einem Streit, als die Frau angeblich Bargeld in zweistelliger Höhe an sich nahm. Als der Wohnungsinhaber sich dagegen wehrte, soll die Tatverdächtige ein Messer ergriffen und ihm in den Rücken gestochen haben. Passanten alarmierten daraufhin den Notruf, nachdem die Frau die Wohnung verlassen hatte.

Polizei nimmt Ermittlungen auf

Der verletzte Mann wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht und befindet sich außer Lebensgefahr. Die Polizei konnte die leicht verletzte 23-Jährige in der Nähe des Tatorts festnehmen. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen, geführt von der Staatsanwaltschaft Bamberg.

Untersuchungshaft für Tatverdächtige

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde die Verdächtige am Sonntag der Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese erließ gegen die 23-Jährige Untersuchungshaftbefehl wegen Verdachts des besonders schweren räuberischen Diebstahls und der gefährlichen Körperverletzung. Die Frau befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

- Anzeige -
Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.