Augsburg – Am Dienstag, den 4. November 2025, wurde eine 78-jährige Frau Opfer eines versuchten Schockanrufs. Der Täter gab sich als falscher Polizeibeamter aus, doch die Frau reagierte besonnen und benachrichtigte umgehend die echte Polizei.
Schockanruf zielt auf ältere Menschen ab
Der Anruf erreichte die Frau gegen 11.00 Uhr. Der angebliche Polizeibeamte warnte vor einem bevorstehenden Einbruch in ihre Wohnung. Die Seniorin, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, erkannte den Betrug und wandte sich direkt an die Polizei. Diese ermittelt nun wegen versuchten Betrugs.
Bayerische Polizei warnt vor Telefonbetrügern
Schockanrufe sind eine verbreitete Betrugsmasche, bei der Täter versuchen, ältere Personen durch Angstmache zur Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen zu bewegen. Um diesem Vorgehen entgegenzuwirken, hat die Bayerische Polizei die Präventionskampagne #NMMO ins Leben gerufen. Ziel ist es, Seniorinnen und Senioren verstärkt vor solchen Telefonbetrügern zu schützen.
Präventionstipps der Polizei
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
- Überprüfen Sie Angaben, indem Sie telefonisch bei der Behörde oder Ihren Angehörigen nachfragen. Nutzen Sie dabei nur bekannte Telefonnummern.
- Suchen Sie die Telefonnummer der jeweiligen Behörde eigenständig heraus.
- Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung.
- Rufen Sie bei Verdacht sofort den polizeilichen Notruf 110.
Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten:
- https://www.polizei.bayern.de/nmmo
- https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick


