Donau-Ries: Behörden warnen vor Wasserentnahmen

Presse Augsburg
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Die anhaltende Trockenheit setzt den Gewässern im Landkreis Donau-Ries zunehmend zu. Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt Donauwörth appellieren deshalb an die Bevölkerung, Wasser sparsam zu verwenden und möglichst auf Entnahmen aus Bächen, Flüssen und anderen Oberflächengewässern zu verzichten.

In vielen Gewässern sind die Wasserstände bereits sehr niedrig. Einige Abschnitte sind sogar vollständig ausgetrocknet. Dadurch werden Pflanzen und Tiere belastet, zudem zeigen sich bereits Beeinträchtigungen der Gewässerqualität.

Auch die Grundwasserstände liegen auf einem niedrigen Niveau und gehen weiter zurück. Zusätzliche Wasserentnahmen könnten die angespannte Lage weiter verschärfen.

Entnahme nur unter engen Voraussetzungen

Das Wasserwirtschaftsamt und das Landratsamt weisen darauf hin, dass Wasserentnahmen aus Flüssen, Bächen, Gräben, Seen und Teichen grundsätzlich genehmigungspflichtig sind. Erlaubnisfreie Entnahmen sind nur in engen Grenzen möglich.

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So darf Wasser etwa im Rahmen des Gemeingebrauchs lediglich in kleinen Mengen mit Handgefäßen wie Gießkannen entnommen werden. Voraussetzung ist jedoch, dass dadurch das Gewässer, seine Ufer sowie die Tier- und Pflanzenwelt nicht erheblich beeinträchtigt werden.

Bei der derzeitigen Wasserführung dürften solche Entnahmen vielerorts kaum noch ohne Auswirkungen möglich sein. Verstöße gegen die Vorschriften können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Auch beim Trinkwasser sparen

Die Behörden bitten zudem darum, den Verbrauch von Trinkwasser zu reduzieren. Wer seinen Garten bewässert, sollte möglichst Regenwasser aus Regentonnen oder Zisternen verwenden. Notwendige Bewässerungen sollten in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.

Wasserwirtschaftsamtsleiterin Gudrun Seidel und Landrat Michael Dinkelmeier betonen, dass auch mögliche Niederschläge die angespannte Situation nicht sofort lösen dürften. Beide appellieren deshalb an einen weiterhin verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser.

Die Behörden beobachten die Entwicklung der Wasserstände und prüfen bei Bedarf weitere Maßnahmen zum Schutz der Gewässer.

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.