Innenstadt – Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung
Am Mittwoch (12.08.2026) wurde ein 40-jähriger Fußgänger am Leonhardsberg von einem bislang unbekannten Täter mit einer Glasflasche angegriffen und leicht verletzt.
Gegen 03.54 Uhr ging der 40-Jährige auf dem Gehweg des Leonhardsbergs stadtauswärts. Als er einen unbekannten Mann sah, der sich auf der Fahrbahn befand, sprach er diesen an und bat ihn, die Straße zu verlassen. Daraufhin schlug der Unbekannte dem 40-Jährigen unvermittelt mit einer Glasflasche auf den Kopf. Der Geschädigte erlitt hierbei eine Platzwunde am Hinterkopf, lehnte eine medizinische Behandlung im Uniklinikum jedoch ab.
Eine umgehend eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief negativ.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, dunkle Haare.
Bekleidet mit einem dunklen Pullover und einer dunklen Jeanshose.
Er war in Begleitung von zwei weiblichen Personen unterwegs.
Die Polizeiinspektion Augsburg Mitte ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0821/323-2110.
Der 40-Jährige besitzt die polnische Staatsangehörigkeit.
Stadtgebiet – Polizei warnt vor Betrugsmaschen: Falsche Polizeibeamte und Schockanrufe
Am Dienstag (11.08.2026) verzeichnete die Polizei erneut mehrere Versuche von Call-Center-Betrug im Augsburger Stadtgebiet. In allen Fällen reagierten die Angerufenen richtig, sodass kein Vermögensschaden entstand.
Fall 1 (Kriegshaber): Gegen 10.40 Uhr erhielt eine 70-jährige Frau einen Anruf von einem angeblichen Kriminalbeamten. Der Betrüger behauptete, in der Nachbarschaft sei eingebrochen worden und der Name der Seniorin stünde auf einer Täterliste. Als nach Wertsachen und Goldschmuck gefragt wurde, erkannte die Frau die Masche und wählte sofort den Notruf.
Fall 2 (Kriegshaber): Gegen 16.00 Uhr kontaktierte eine vermeintliche Ärztin einen 80-jährigen Mann am Telefon. Die Anruferin gab vor, die Schwester des Mannes liege im Krankenhaus und benötige dringend teure Medikamente. Im Hintergrund war eine angeblich weinende Nichte zu hören. Der Senior ließ sich nicht verunsichern, gab keinerlei Auskünfte und beendete das Gespräch.
Fall 3 (Haunstetten): Im Laufe des Tages wurde eine 83-jährige Frau angerufen. Ein Betrüger behauptete, ihre Tochter müsse wegen einer Krebserkrankung in einer Klinik behandelt werden, wofür 10.000 Euro erforderlich seien. Auch in diesem Fall erkannten die Angehörigen den Betrugsversuch rechtzeitig und verständigten die Polizei.
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang erneut:
Legen Sie bei derartigen Anrufen sofort auf.
Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über Ihre finanziellen Verhältnisse, Bargeld oder Wertsachen.
Vergewissern Sie sich unter der Ihnen bekannten Rufnummer direkt bei Ihren Angehörigen.
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen.
Hinweis auf Präventionsangebote vor Ort:
Persönliche Beratung und wertvolle Tipps zum Schutz vor Call-Center-Betrug erhalten Sie zudem bei den
Aktionstagen der Mobilen Wache der Polizei:
17.08.2026 (13.30 – 16.30 Uhr) in Königsbrunn (Königsallee 1)
18.08.2026 (09.30 – 12.30 Uhr) in Augsburg (vor der City-Galerie)
19.08.2026 (12.30 – 15.30 Uhr) in Mering (Marktplatz)
Univiertel – Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung
Am Dienstagmorgen (11.08.2026) wurde dem Notruf eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung mitgeteilt und vermutet, dass sich noch Personen hierin befinden könnten.
Gegen 08.37 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Singerstraße. Die Berufsfeuerwehr Augsburg öffnete die verschlossene Wohnungstür und konnte den Brand löschen. Die Einsatzkräfte stellten keine Personen in der Wohnung fest.
Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei konnte die Brandursache noch nicht verifiziert werden. Der entstandene Sachschaden wird derzeit noch ermittelt.
Es wurde keine Person verletzt. Eine Gefahr für die Anwohner bestand nicht.
Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen dem Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung.
Stadtbergen – Polizei ermittelt u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am Dienstag (11.08.2026) fiel Streifenbeamten ein Mann auf, der mit einem technisch veränderten Zweirad unterwegs war.
Gegen 17.20 Uhr bemerkten die Beamten in der Ulmer Landstraße einen 37-jährigen Mann, der auf einem angeblichen E-Bike fuhr, ohne dabei in die Pedale zu treten. Bei der anschließenden Kontrolle stellte die Beamten fest, dass das Fahrzeug weder eine Betriebserlaubnis noch ein Versicherungskennzeichen besitzt. Zudem war der 37-jährige Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt und stellten das Zweirad sicher.
Die Polizeiinspektion Augsburg West ermittelt nun u.a. wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 37-Jährigen.
Der 37-jährige Fahrer besitzt die nigerianische Staatsangehörigkeit.
REGION
A8 / Dasing – Verkehrspolizei ermittelt nach Verkehrsunfall auf der A8
Am Dienstagnachmittag (11.08.2026) kam es auf der Autobahn A 8 in Fahrtrichtung München kurz nach der Anschlussstelle Dasing zu einem Verkehrsunfall.
Gegen 15.11 Uhr befuhr ein 39-jähriger Mann mit einem Kleintransporter den rechten Fahrstreifen. Aufgrund eines Reifenplatzers geriet das Fahrzeug ins Schaukeln und prallte dadurch gegen die rechte Außenschutzplanke. In der Folge schleuderte der Kleintransporter quer über alle drei Fahrstreifen gegen die Betongleitwand und kam schließlich auf der Beifahrerseite liegend auf dem mittleren und linken Fahrstreifen zum Stillstand.
Der 39-jährige Fahrer konnte sich selbstständig aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreien und wurde mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst in ein Krankhaus gebracht.
Weitere Fahrzeuge wurden durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt.
Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die A 8 in Fahrtrichtung München zunächst für etwa eine Stunde voll gesperrt werden; im Anschluss blieben der linke und mittlere Fahrstreifen für weitere 1,5 Stunden gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren Dasing und Friedberg waren zur Unterstützung vor Ort. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 23.000 Euro geschätzt.
Die Autobahnpolizei Gersthofen ermittelt nun wegen dem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung gegen den 39-Jährigen.
Der 39-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.
Meitingen – Polizei ermittelt nach Verkehrsunfallflucht und bitte um Hinweise
Am Montag (10.08.2026) kam es im Bereich der Schlossstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einem Kind, welches leicht verletzt wurde.
Gegen 15.50 Uhr lief ein 10-jähriges Mädchen auf dem Gehweg der Schlossstraße entlang. Als sie die Einmündung zum Parkplatz Pouzagesring querte, bog eine bislang unbekannte Radfahrerin ein. Diese übersah die 10-Jährige und erfasste sie, woraufhin beide Personen zu Boden stürzten.
Ohne sich weiter um das gestürzte Mädchen zu kümmern, entfernte sich die Fahrradfahrerin unerlaubt vom Unfallort. Das 10-jährige Mädchen wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt.
Die Polizeiinspektion Gersthofen ermittelt nun u.a. wegen dem Verdacht des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht nun nach Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder Hinweise zur Radfahrerin geben können.
Sachdienliche Angaben werden unter der Telefonnummer 0821/323-1810 erbeten.
Aichach – Polizei ermittelt u.a. nach exhibitionistischen Handlungen: Zeugen gesucht
Am Dienstag, 11.08.2026, leistete ein Exhibitionist bei seiner Festnahme massiven Widerstand und verletzte mehrere Polizeibeamte.
Gegen 14.40 Uhr bemerkten Zeugen am Ufer der Paar einen Mann, der offen erkennbar an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Der Mann hielt sich zu diesem Zeitpunkt an einer Kiesbank im Bereich des Oberbernbacher Wegs (Ecke Donauwörther Straße) auf.
Polizeibeamte trafen vor Ort auf einen 29-jährigen Mann, der zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle verbracht werden sollte. Gegen die Mitnahme wehrte sich der Beschuldigte massiv.
Durch die Widerstandshandlungen zogen sich drei Polizeibeamte leichte Verletzungen zu. Ein Beamter war deshalb nicht mehr einsatzfähig und musste seinen Dienst beenden.
Wie sich herausstellte war der wohnsitzlose Beschuldigte erst wenige Stunden zuvor aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der 29-Jährige einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und setzte diesen in Vollzug. Der 29-Jährige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Gegen den Mann wird u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und exhibitionistischer Handlungen ermittelt.
Der 29-jährige Mann besitzt die sierra-leonische Staatsbürgerschaft.
Zeugen werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Aichach unter der Telefonnummer 08251/8989-0 in Verbindung zu setzen.
Schwenningen – Polizeieinsatz ermittelt nach verdächtigter Wahrnehmung und bitte um Mithilfe
In der Nacht des 11.08.2026 wurde der Polizei ein verdächtiges Fahrzeug und Schussgeräusche im Bereich des Wasserkraftwerks bei Schwenningen gemeldet. Die Polizei rückte mit zahlreichen Einsatzkräften an.
Gegen 22:45 Uhr beobachteten Zeugen, wie ein Pkw ohne eingeschaltete Scheinwerfer in hohem Tempo an der Staustufe bei Schwenningen vorbeifuhr; kurz darauf waren mehrere Schüsse zu hören. Anrückende Polizeikräfte konnten unweit des Kraftwerks zwei verdächtige Personen mit zwei Fahrzeugen feststellen und einer Kontrolle unterziehen. Es handelte sich dabei um einen 38-Jährigen und einen 35-Jährigen. Beide Personen verhielten sich kooperativ.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 35-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der 38-Jährige stand ebenfalls unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Zudem wurde bei beiden Männern eine kleine Menge Amphetamin aufgefunden und sichergestellt. Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt. Zudem mussten sich der 35-Jährige und der 38-Jährige einer Blutentnahme unterziehen lassen. Eine Schusswaffe wurde nicht aufgefunden. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern noch an.
Gegen den 35-Jährigen wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetzt (Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss) ermittelt.
Gegen den 38-Jährigen laufen Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittegesetzt und das Straßenverkehrsgesetz (Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss).
Zudem konnten die Umstände der mutmaßlichen Schussabgabe noch nicht abschließend geklärt werden. Gegen die beiden Männer wird deshalb auch wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
In diesem Zusammenhang wird um einen Zeugenaufruf gebeten. Zeugen, die gegen 22:45 Uhr des 11.08.2026 etwas Verdächtiges im Bereich der Staustufe beobachten oder hören konnten, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Dillingen (09071 / 56 – 0) zu melden.
Der 35-Jährige und der 38-Jährige besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.
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