Freistaat greift finanzschwachen Städten Füssen und Lauingen mit Millionenbetrag „unter die Arme“

Zwei schwäbische Kommunen erhalten staatliche Zuweisungen. Lauingen und Füssen erhalten aus den sogenannten Bedarfszuweisungen insgesamt 8,5 Millionen Euro zugesprochen.Kaniber Fueracker 12.Jpeg

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker betont, dass der Freistaat seine Kommunen auch in schwierigen Zeiten massiv unterstützt. Diese verlässliche Partnerschaft sei essenziell für die Entwicklung der Heimat. Zwei Kommunen in Schwaben erhalten insgesamt 8,5 Millionen Euro an staatlichen Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen. Im Jahr 2023 werden insgesamt 113 bayerische Kommunen ähnliche Zuwendungen erhalten, um finanzschwächeren Gemeinden, Städten und Landkreisen zu helfen. Besonders strukturschwache und demografisch betroffene Kommunen im ländlichen Raum sollen dadurch neue finanzielle Spielräume erhalten. Diese Unterstützung ist Teil des kommunalen Finanzausgleichs, der im Jahr 2023 mit über 11 Milliarden Euro auf einem neuen Rekordniveau liegt. Der Freistaat bleibt ein sicherer Anker für seine Kommunen und trägt mit dem kommunalen Finanzausgleich einen erheblichen Beitrag zur Stabilität der Kommunalhaushalte bei.

Die Stadt Lauingen (Donau) erhält 3,2 Millionen Euro und die Stadt Füssen 5,3 Millionen Euro. Die Bescheide werden voraussichtlich bis Anfang Dezember an die Kommunen verschickt. Wie Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter bereits angekündigt hatte, wird der Betrag benötigt um Schulden zu tilgen.