Günzburger Abgeordnete Jenny Schack wird Mitglied im Wirtschaftsausschuss

Die Besetzung der Ausschüsse des Landtags steht fest: Die Günzburger Stimmkreisabgeordnete Jenny Schack wird Mitglied im begehrten Wirtschaftsausschuss und im Ausschuss für die Fragen des Öffentlichen Dienstes.Foto Schack Landtag

Im Landtag gibt es 14 ständige Ausschüsse. Sie übernehmen eine wichtige vorbereitende und vorberatende Funktion im Gesetzgebungsprozess des Landtags sowie die Bestimmung der Leitlinien in den jeweiligen Aufgabenbereichen.

Für Schack ist der Ausschuss für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung, wie das Gremium in Gänze heißt, der absolute Wunschausschuss. Hier könne sie nahtlos an ihre bisherige Tätigkeit anknüpfen, viele Erfahrungen und fachliche Expertise einbringen.

„Die Themenbreiche im Wirtschaftsausschuss haben eine immense Bedeutung für den Landkreis Günzburg. Für mich als Stimmkreisabgeordnete geht es vor allem auch darum, unsere Wirtschaftsregion weiter zu stärken“, betont Schack. Als starker Wirtschaftsstandort stehe der Landkreis Günzburg dabei besonders im Fokus. Schack wolle die Rahmenbedingungen dafür schaffen, gerade auch mittelständischen Unternehmen Wachstum und eine gute Perspektive für die Zukunft zu ermöglichen. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unseres gesellschaftlichen Wohlstands und starker Anker unserer regionalen Wirtschaft.“

Gleichzeitig stünden im Bereich der Energie weiter große Veränderungen an. Der Bau des Gasreservekraftwerkes in Leipheim sei dabei erst der erste Schritt, dem Weitere folgen müssten. Schack hebt hervor, dass der Landkreis Günzburg auch nach der Zeit der Atomenergie aus Gundremmingen Energiestandort bleiben solle.

Es sei nicht selbstverständlich gewesen, einen Platz im Wirtschaftsausschuss zu bekommen, berichtet die Günzburgerin. Das Gremium sei sehr begehrt und es habe eine Vielzahl namhafter Interessenten aus Reihen der CSU-Landtagsfraktion gegeben. „Als neuer Abgeordneter bekommt man nicht automatisch seinen Wunschausschuss“, so Schack. Umso mehr freue sie sich nun auf die parlamentarische Arbeit.

Als perfekte Ergänzung dazu sieht Schack den Ausschuss für die Fragen des Öffentlichen Dienstes. Der Landkreis Günzburg und insbesondere die Stadt Krumbach sind bedeutende Behördenstandorte. Die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass der Öffentliche Dienst als Arbeitgeber attraktiv und im Wettbewerb um Fachkräfte attraktiv bleibt, gehört zu den wesentlichen Herausforderungen in den kommenden Jahren. „Im Landkreis sind wir bei der Zahl der überregionalen Behörden sehr gut aufgestellt.“ Schack nennt als Beispiel die Verlagerung der Verkehrspolizei von Neu-Ulm nach Günzburg. Dies ermögliche einen guten, regelmäßigen und persönlichen Austausch mit den Verantwortlichen.

Schack gehe mit großer Motivation und vielen Ideen der Konstituierung der beiden Ausschüsse entgegen. Mit großem Engagement wolle sie die Interessen der Region in München vertreten und dort Sprachrohr der Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Günzburg zu sein.