Am 23. April 2026 fand im Landratsamt Günzburg das jährliche Sicherheitsgespräch zwischen der Polizei, der Stadt Günzburg und dem Landkreis Günzburg statt. Unter der Leitung von Landrat Dr. Hans Reichhart, der sich von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig verabschiedete, und Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner wurde die aktuelle Kriminalitäts- und Sicherheitslage für Stadt und Landkreis Günzburg analysiert.
Rückgang der Kriminalität in Günzburg
Die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS) für den Landkreis und die Stadt Günzburg zeigt einen Rückgang der Fallzahlen. Im Jahr 2024 wurden im Landkreis 4.514 Straftaten registriert, während es 2025 nur noch 4.401 Fälle waren. Auch in der Stadt Günzburg gab es einen leichten Rückgang auf 1.361 Straftaten im Jahr 2025.
Positive Entwicklungen in der Verkehrssicherheit
In der Verkehrsunfallstatistik ist ebenfalls eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Die Anzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2024 betrug 3.739, während sie 2025 auf 3.662 zurückging. Dies entspricht einem Rückgang von über 2 %. Zugleich sank die Zahl der verletzten Personen um knapp 5,6 % auf 643. Zudem ist ein deutlicher Rückgang bei den Verkehrsunfalltoten festzustellen: Im Jahr 2025 kamen nur zwei Personen infolge von Unfällen ums Leben, im Vorjahr waren es sechs.
Anstieg bei Drogen- und Trunkenheitsfahrten
In Bezug auf Kontroll-Delikte wurde ein Anstieg bei Drogen- und Trunkenheitsfahrten bemerkt. Die Polizei stellte im Jahr 2025 für den Großraum Günzburg 209 Trunkenheitsfahrten (Vorjahr: 162) sowie 262 Drogenfahrten (Vorjahr: 149) fest.
„Die erneut positive Entwicklung der allgemeinen Kriminalitätslage im Bereich Günzburg ist das Ergebnis der professionellen Zusammenarbeit zwischen Polizei und den örtlichen Sicherheitsbehörden. Besonders hervorzuheben ist zudem, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Pedelec-Fahrern im Raum Günzburg entgegen dem allgemeinen Trend rückläufig ist“, sagte Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner.
Das Sicherheitsgespräch wurde von allen Beteiligten als erfolgreich bewertet. Eine enge Zusammenarbeit und ein kontinuierlicher Austausch wurden als entscheidend für die angemessene Reaktion auf aktuelle Entwicklungen hervorgehoben.


