Hannes Grönninger ist als Direktkandidat der ÖDP im Wahlkreis Augsburg-Land zugelassen. Da die ÖDP noch nicht im Bundestag vertreten ist, müssen für jeden Direktkandidaten, so auch für Grönninger, mindestens 200 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden, von deren Unterzeichner dann noch auf der Wohnortgemeinde das Wahlrecht bestätigt werden muss.
Die ÖDP haben die Kraftanstrengung geschafft und innerhalb der kurzen Zeit trotz Weihnachten, Sylvester, Feiertagen und Ferienzeit weit mehr als die 200 benötigten Unterschriften gesammelt“, so die Kreisvorsitzende Gabi Olbrich-Krakowitzer. Auch für die Landesliste seien die notwendigen Unterschriften gesammelt, sodass die ÖDP zur Wahl antreten kann.
Die ÖDP beteilige sich nicht am Überbietungswettstreit für höhere Militärausgaben. Vielmehr bekenne sich die Partei zu einer verteidigungsfähigen Armee, stelle sich aber klar gegen Kriege zur Durchsetzung politischer und gesellschaftlicher Systemwechsel. Migration lasse sich nur dann wirkungsvoll begrenzen, wenn Wirtschaftspolitik nicht mehr auf Ausbeutung von Menschen in ärmeren Länder beruhe, sondern gemeinwohlorientiert und ressourcenschonend ausgerichtet sei. Die Landwirtschaft müsse auf ökologischen Landbau und tierwohlgerechte Haltung der Nutztiere umgestellt werden und hierfür Rahmenbedingungen erhalten, die einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen. Dem Pflegenotstand müsse auch damit begegnet werden, das pflegende Angehörige finanziell mehr Unterstützung erfahren.
Als fatal bezeichnet es Grönninger, dass derzeit vor allem die Klimapolitik immer mehr in den Hintergrund trete, bzw. Klimaschutzmaßnahmen eher zurückgefahren würden. Forderungen anderer Parteien nach einem zurück zu Verbrennungs-Technologien fossiler Brennstoffe oder zur Kernenergie weist Grönninger entschieden zurück. Grönninger: „Scheinbar haben viele Parteien aus den vielen Umweltkatastrophen vor allem im vergangenen Jahr nichts gelernt.“ Klimapolitik sei überlebenswichtig und müsse das wirtschaftliche Handeln bestimmen. „Die Wählerinnen und Wähler haben nun die Möglichkeit einer Partei die Stimme zu geben, die nicht auf Populismus baut, sondern konkrete Vorschläge für eine zukunftsfähige Politik im Programm hat“, so Grönninger


