Steine auf Gleisen: ICE-Notbremsung bei Stammham – Kripo sucht flüchtige Jugendliche

Am vergangenen Samstagabend ereignete sich ein Großeinsatz auf der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und München. Ein ICE-Lokführer sah sich gezwungen, eine Schnellbremsung durchzuführen, als gegen 17:30 Uhr auf Höhe der Ortschaft Stammham (Landkreis Eichstätt) Steine auf den Gleisen entdeckt wurden. Glücklicherweise blieben alle Fahrgäste unverletzt, jedoch wurde das Schienenfahrzeug beschädigt. Die Kriminalpolizei Ingolstadt ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Flucht der Jugendlichen ins Waldstück

Am Ort des Geschehens wurden zwei Jugendliche beobachtet. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung der Bundespolizei flohen sie mit dunklen Fahrrädern in ein angrenzendes Waldstück in südlicher Richtung (Stammham). Die beiden Teenager, schätzungsweise zwischen 13 und 16 Jahren alt, trugen dunkle Kleidung und Mützen; einer von ihnen hatte einen grünen Rucksack bei sich.

Polizeifahndung bleibt bisher erfolglos

Die von der Landes- und Bundespolizei sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ergebnislos. Die Bevölkerung wird gebeten, sachdienliche Hinweise an die Kriminalpolizei Ingolstadt unter der Telefonnummer 0841-9343-0 zu melden.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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