Zoll stellt über eine Tonne Kaffee auf der A7 bei Füssen sicher

Bei einer routinemäßigen Kontrolle am Grenztunnel Füssen haben Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Augsburg eine außergewöhnliche Entdeckung gemacht: In einem Lieferwagen, der auf dem Weg von Italien in die Niederlande war, fanden die Beamten über eine Tonne Röstkaffee – verteilt auf 27 Säcke mit Bohnen und 101 Kartons Kaffeepads.

Nur handschriftlicher Lieferschein – keine offizielle Anmeldung

Die beiden italienischen Fahrer konnten auf Nachfrage lediglich einen handschriftlichen Lieferschein über 936 Kilogramm der Ware vorlegen. Eine ordnungsgemäße Anmeldung der Durchfuhr, wie sie bei derart großen Mengen vorgeschrieben ist, fehlte hingegen vollständig.

Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung eingeleitet

Da die Einfuhr von Kaffee in die EU mit einer sogenannten Kaffeesteuer belegt ist, hätte die Durchfuhr vorab angemeldet und versteuert werden müssen. Die Zöllner leiteten daraufhin ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein. Zudem wurde nachträglich eine Kaffeesteuer in Höhe von rund 2.300 Euro erhoben.

Die Ware wurde vorerst sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

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