Großangelegte Festnahmeaktion: 17 Personen wegen Drogenhandels in Bayern und Hessen verhaftet

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Am Mittwoch, den 26. November 2025, führten das Polizeipräsidium Schwaben Nord und die Staatsanwaltschaft Augsburg eine koordinierte Festnahme- und Durchsuchungsaktion in verschiedenen Regionen Bayerns und Hessens durch. Dabei wurden insgesamt 17 Personen vorläufig festgenommen.

Ermittlungen wegen Drogenhandels

Die Kriminalpolizei Augsburg leitete unter der Führung der Staatsanwaltschaft Augsburg über mehrere Monate Ermittlungen ein. Diese zielten auf Verdächtige ab, denen illegaler Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen wird. Die intensiven Nachforschungen verstärkten den Verdacht gegen mehrere Personen, die mutmaßlich über einen längeren Zeitraum Handel mit Drogen in großem Umfang betrieben haben.

Durchsuchungen und Sicherstellungen

Einsatzkräfte vollzogen an diesem Mittwoch zahlreiche Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse, die durch Anträge der Staatsanwaltschaft Augsburg erwirkt wurden. Die Polizei erhielt Unterstützung von Spezialeinheiten und Bereitschaftskräften. Während der großangelegten Aktion wurden 17 Personen im Alter von 19 bis 49 Jahren vorläufig festgenommen. Diese wurden einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der 16 Haftbefehle wegen illegalen Drogenhandels vollstreckte und einen weiteren neu erließ.

Fortdauernde Ermittlungen

Die Einsatzteams durchsuchten mehr als 30 Objekte in Nordschwaben, München, Niederbayern und Hessen. Dabei wurden umfangreiche Beweismittel beschlagnahmt, darunter große Mengen an Marihuana, mehrere Kilogramm Kokain und weitere Drogen. Die Beamten sicherten außerdem erhebliche Bargeldbeträge und gefährliche Gegenstände.

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Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Augsburg unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Augsburg dauern an. Zurzeit sind aufgrund der laufenden Untersuchungen keine weiteren Informationen verfügbar. Die festgenommenen Personen haben die deutsche, kosovarische, irakische, türkische und deutsch-iranische Staatsangehörigkeit. In den letzten Tagen gab es Berichte über einen Jogger Übergriff in Friedberg, der die Öffentlichkeit alarmiert hat. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden und Informationen zu den Vorfällen zu teilen, um die Ermittlungen voranzutreiben. Die Ängste in der Bevölkerung wachsen, da solche Vorfälle das Sicherheitsgefühl der Anwohner beeinträchtigen.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.