Am 20. Mai 2025 wurde das LEGOLAND® Deutschland Resort zur Bühne für eine außergewöhnliche Rettungsübung. Einsatzkräfte aus der Region simulierten in luftiger Höhe komplexe Rettungsszenarien – unterstützt von Helikoptern und speziell geschulten Höhenrettern.
Schauplätze waren unter anderem der rund 50 Meter hohe Aussichtsturm, der Hochseilgarten im angrenzenden Feriendorf sowie umliegende Waldflächen. Ziel der groß angelegten Übung: möglichst realitätsnahes Training für seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Einsatzlagen.
Beteiligt waren Einheiten der Berufsfeuerwehren München und Augsburg, das Hubschrauberunterstützungsteam aus Neuburg an der Donau sowie die SAR-Helikopter-Staffel der Bundeswehr aus Niederstetten. Die Koordination der Übung übernahm Christian Eisele, ehemaliger Einsatzleiter der Feuerwehr Günzburg.
Training unter außergewöhnlichen Bedingungen
Damit der reguläre Freizeitparkbetrieb nicht beeinträchtigt wurde, fand die Übung außerhalb der Öffnungszeiten statt. Für die Einsatzkräfte bot das LEGOLAND jedoch eine ideale Umgebung. Die abwechslungsreiche Architektur, hohe Bauwerke und schwer zugängliche Bereiche stellten die Teams vor anspruchsvolle Herausforderungen.
„Es ist uns eine große Ehre, den Luftrettungshelden der regionalen Einsatzkräfte einen geeigneten Ort für ihre Übung zur Verfügung zu stellen“, betonte Manuela Stone, Geschäftsführerin des LEGOLAND Deutschland Resort. „Als Freizeitpark können wir die perfekte Umgebung bieten, um Situationen zu trainieren, die in dieser Form normalerweise nicht geübt werden können.“
Positive Resonanz aus allen Reihen
Christian Eisele zeigte sich nach Abschluss der Übung begeistert: „Das war mit Abstand eine der besten Übungen, die ich in meiner 30-jährigen Laufbahn erlebt habe. Alles war super geplant und hervorragend organisiert. Alle Beteiligten freuen sich bereits darauf, auch 2026 wieder dabei zu sein.“
Auch die SAR-Helikopter-Crew der Bundeswehr lobte die Bedingungen im Park:
„Im LEGOLAND konnten wir Herausforderungen üben, die sogar über unsere regulären Trainings bei der Bundeswehr hinausgehen. Die realistische Umgebung und die Zusammenarbeit mit echten Freiwilligen statt Übungspuppen sind einzigartig und extrem wertvoll für uns.“
Dank an Freiwillige und LEGOLAND-Team
Ein besonderer Dank galt den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich für die realistischen Szenarien zur Verfügung stellten. Ebenso hob die Parkleitung die logistische Unterstützung durch eigene Teams hervor:
„Den mutigen Freiwilligen, unseren tatkräftigen Einsatzleitern, dem Security-Team und dem F&B-Team – eure Einsatzbereitschaft und Professionalität haben maßgeblich zum Erfolg dieser außergewöhnlichen Übung beigetragen.“
Fortsetzung folgt 2026
Angesichts des großen Erfolgs laufen bereits die Planungen für eine Wiederholung der Übung im Jahr 2026. Ziel bleibt, durch realistische Trainingsbedingungen die Einsatzbereitschaft zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den regionalen Rettungsdiensten weiter zu fördern.


