Ein tragisches Ereignis ereignete sich am Freitagnachmittag am Bahnhof in Bad Neustadt/Saale. Ein 39-jähriger, stark alkoholisierter Mann wollte die Gleise überqueren und stolperte dabei, nur wenige Meter vor einem herannahenden Regionalexpress. Der Mann hatte großes Glück und wurde vom Zug nur leicht touchiert.
Unfall am Gleisbett: Mann mit Schnittwunde ins Krankenhaus gebracht
Gegen 15:00 Uhr am 16. Januar versuchte der Mann die Gleise zu überqueren und stürzte etwa 50 Meter vor dem einfahrenden Zug ins Gleisbett. Dank einer Schnellbremsung und einem Achtungspfiff des Lokführers konnte der Mann sich in letzter Sekunde zur Seite drehen. Er erlitt lediglich eine Schnittwunde an der Hand und blieb sonst unverletzt. Nach dem Vorfall lief er weiter in Richtung Innenstadt.
Alkohol am Steuer und Schock bei Zugführer
Alarmierte Polizeikräfte des Freistaates Bayern konnten den Mann in der Nähe des Bahnhofs ausfindig machen. Da die Schnittwunde stark blutete, wurde er zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Eine Alkoholmessung ergab einen Wert von 2,5 Promille. Nach Behandlung und Befragung wurde er zurück zu seiner Wohnadresse gebracht. Der Lokführer des Zuges erlitt einen Schock und musste seinen Dienst abbrechen.
Warnung vor Gefahren im Gleisbereich
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die Bundespolizei warnt eindringlich vor den Risiken, die mit dem Betreten der Gleise ohne Erlaubnis verbunden sind. Reisende werden aufgefordert, Gleise nur an Stellen zu überqueren, die dafür vorgesehen sind. Weitere Informationen zum sicheren Verhalten an Bahnanlagen bietet die Bundespolizei auf ihrer Website an.


