Nie länger ohne Niederlage, kaum Gegentore, die Abstiegsängste nach 25 Spieltagen bereits über Bord geworfen. Der FC Augsburg darf vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg die Blickrichtung ändern.
Die Stimmung ist nach neun Bundesligaspielen ohne Niederlage in Serie beim FC Augsburg bestens.. „Im Moment passieren viele positive Dinge” freut sich auch Cheftrainer Jess Thorup.
Beeindruckende Bilanz
Die Bilanz der letzten Wochen ist beeindruckend: Der FCA ist Dritter der Rückrundentabelle, in den erste sechs Partien der Rückserie hat man erst zwei Gegentreffer kassiert und ist im Kalenderjahr 2025 bereits und ist nun fünfmal in Folge ohne jedes Gegentor geblieben. Die Schwaben sind das einzige Bundesligateam ohne Niederlage in der Rückrunde- Das alles sind absolute Spitzenwerte. Augsburg stellt damit das defensivstärkste Team der Top-5-Ligen in diesem Jahr. Finn Dahmen ist seit 523 Minuten unbezwungen. Der starke Auswärtserfolg in Dortmund in der Vorwoche sorgte für zusätzlichen Rückenwind.
FC Augsburg mit viel Selbstbewusstsein
Mit viel Selbstvertrauen kann der FCA deshalb in die Partie mit dem Tabellensiebten aus Wolfsburg gehen. Der VfL hat aktuell nur drei Punkte Vorsprung auf den Elften aus der Fuggerstadt. Thorup: “Wenn wir schon vor dem Spiel glauben, dass es möglich ist, dann sind wir auf einem guten Weg. Wir möchten vor und mit unseren Fans einen Heimsieg feiern.“ Mit einem Dreier könnte Augsburg zur Jagd auf die internationalen Plätze blasen. Die Qualifikation für den Europapokal hat aber auch das in der Fremde starke Team aus der Autostadt (7 Auswärtssiege) auf dem Zettel stehen. Seit sieben Partien sind die Wölfe ungeschlagen, konnten in dieser Zeit aber bei fünf Remis nur zwei Siege holen.
Die Blickrichtung ändern
Dass die Augsburger gegen den Vfl punkten können, haben sie beim 1:1 im Hinspiel gezeigt. Erst kurz vor dem Ende musste man den Ausgleich hinnehmen. Wenn man die eigene Serie ohne Gegentor ausbauen kann, sollte man sich spätestens nach oben orientieren. Träumen ist dann erlaubt.
Die voraussichtliche Aufstellung

Dahmen – Matsima, Gouweleeuw, Zesiger – Wolf, Onyeka, Jakic, Giannoulis – Jensen, Claude-Maurice – Tietz


