Echelon Festival in Mietraching verläuft aus polizeilicher Sicht weitgehend friedlich
Rund 30.000 Menschen feierten am Freitag, 14. August, und Samstag, 15. August, das Echelon Festival auf dem ehemaligen US‑Kasernengelände in Mietraching. Die Polizei zog nach Ende der Veranstaltung eine positive Bilanz: Die beiden Festivaltage verliefen überwiegend ruhig, größere Sicherheitsstörungen blieben aus.
Einsatzkonzept und Beteiligte
Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd setzte erneut das erfahrene Leitungsteam um Polizeioberrat Johann Brumbauer von der Polizeiinspektion Bad Aibling und Ersten Polizeihauptkommissar Markus Jerger von der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim ein. Ziel des Einsatzes war es, eine reibungslose und sichere An‑ und Abreise zu gewährleisten, den Aufenthalt auf dem Gelände zu sichern und Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.
Das bewährte Verkehrs‑ und Sicherheitskonzept wurde in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei, der Stadt Bad Aibling, dem Landratsamt Rosenheim, dem Hauptzollamt, dem Rettungsdienst, den Freiwilligen Feuerwehren, dem Veranstalter und dem eingesetzten Sicherheitsdienst umgesetzt. Zu Spitzenzeiten waren über 150 Kräfte verschiedener Dienststellen sowie Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei und des Polizeipräsidiums München im Einsatz.
Verstöße, Rettungseinsätze und Bilanz
Trotz des überwiegend friedlichen Verlaufs wurden einzelne Straftaten und Ordnungswidrigkeiten registriert. Es kam vereinzelt zu Streitigkeiten mit Körperverletzungsdelikten und zu Verkehrsverstößen. Den Schwerpunkt der polizeilichen Feststellungen bildeten erneut Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz: Die Drogenfahnder stellten verschiedene verbotene Substanzen sicher, darunter Kokain, Amphetamin, XTC, LSD, Marihuana, Haschisch sowie verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente. In diesem Zusammenhang wurden 54 Ermittlungsverfahren und Anzeigen eingeleitet.
Der Rettungsdienst verzeichnete insgesamt 345 Einsätze, die überwiegend auf Hitzeeinwirkung sowie den Konsum von Alkohol und anderer berauschender Mittel zurückzuführen waren. Zehn Patienten mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.
Die beiden Einsatzleiter, Johann Brumbauer und Markus Jerger, zogen angesichts des Gesamtverlaufs eine positive Einschätzung des Einsatzes.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

